Polizistin soll Impfausweise gefälscht haben

Eine Polizistin steht unter Verdacht, Impfausweise gefälscht und gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten verkauft zu haben.

Wohnung und Diensträume durchsucht

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken teilte am Montag mit, dass die Wohnung und die Diensträume der 32-Jährigen, die in Neunkirchen beschäftigt gewesen war, durchsucht wurden. Dabei seien Blanko-Impfpässe, ein gefälschter Impfpass, sowie elektronische Geräte sichergestellt worden.
 

Ermittlungen wurden eingeleitet

Das Paar soll die gefälschten Impfpässe zu jeweils 100 Euro verkauft haben. Die Dienststelle „Besondere Ermittlungen und Korruption“ des Landespolizeipräsidiums führe nun unter Leitung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken die Ermittlungen wegen des Verdachts der Urkundenfälschung. Parallel werden alle beamten- und disziplinarrechtlich möglichen Schritte durch das Landespolizeipräsidium und das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport geprüft. Die 32-Jährige sei seit Freitag, dem 03.12.2021 nicht mehr im Dienst.
 

Quelle: dpa, Landespolizeipräsidium Saarland

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