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Lauter Knall und umherfliegende Geldscheine sorgen für Polizeieinsatz

Ein lauter Knall hat am Sonntagnachmittag die Polizei vor einer Bankfiliale in Darmstadt in Alarmbereitschaft versetzt. Geldscheine flogen durch die Luft, doch eine Geldautomaten-Sprengung konnte schnell ausgeschlossen werden.

Polizei vermutet Drogengeschäft

Gegen 16.45 Uhr wurde der Polizei ein lauter Knall aus einem Hinterhof einer Bankfiliale in der Heinheimer Straße in Darmstadt gemeldet. Anwohner*innen berichteten von umherfliegenden Banknoten und einem Auto, das vom Tatort flüchtete. Die Polizei vermutete, dass es sich um eine Geldautomaten-Sprenung handelt. In der Folge wurde neben Polizeikräften und einem Polizeihubschrauber auch die Feuerwehr mobilisiert. Es stellte sich allerdings rasch heraus, dass es keine Sprengung war, teilte die Polizei Südhessen mit. 

Viel eher führte die Fahndung der Polizei schon nach wenigen Minuten zu dem gesuchten Wagen. Der 27 Jahre alte Fahrer und sein 29 Jahre alter Beifahrer wurden vorläufig festgenommen. Im Auto fanden die Ermittler*innen Bargeld und eine Schreckschusswaffe, aus der nach gegenwärtigen Ermittlungsstand kurz zuvor geschossen wurde. Das Fahrzeug und die Waffe wurden sichergestellt. 

Möglicherweise handelte es sich bei dem Vorfall um ein Drogengeschäft, teilte die Polizei mit. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

40-jähriger Mann gesucht

Derzeit fahndet die Polizei nach einem etwa 40 Jahre alten kräftigen Mann mit Glatze und braunem T-Shirt, der im Bereich des Tatorts offenbar Geld aufsammelte. Ob er mit dem Geschehen in Zusammenhang steht oder nur zufällig dort war, ist bislang nicht bekannt. Sachdienliche Hinweise werden erbeten an die Polizei in Darmstadt (Kriminaldauerdienst) unter der Rufnummer 06151/969-0.

 

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen