Fälle häufen sich: Kinder spielen auf Bahngleisen

Im Rheinland hat die Bundespolizei in den letzten Wochen mehrmals spielende Kinder von Bahngleisen geholt. Deshalb warnt sie zum Sommerferienbeginn nochmal, wie gefährlich das ist. Wer nämlich denkt: "Aaach, ich hör den Zug schon rechtzeitig!" - der täuscht sich…

Acht Fälle in den vergangenen Wochen verzeichnet

Nun ist es soweit und die Sommerferien in Rheinland-Pfalz haben begonnen. Vermehrt werden Familien aufgrund der Corona-Pandemie ihren Urlaub zu Hause verbringen und vielerorts steht nur ein eingeschränktes Ferienprogramm zur Verfügung. Kinder kommen womöglich auf Spielideen, die lebensgefährlich sein können. In den zurückliegenden Wochen registrierte die Bundespolizeiinspektion Köln acht Einsätze, weil Kinder sich im Gleisbereich aufgehalten und in Lebensgefahr gebracht haben. Zum Glück hatten alle einen guten Schutzengel und niemand verletzte sich…

Deshalb richtet sich die Polizei nun explizit an alle Eltern: Sprecht offen mit euren Kindern über die Gefahren an Bahngleisen!

 

Bahnsteige sind für Kinder in den Ferien anziehend

Vielen Kinder haben sich schon lange auf die Ferien gefreut. Weiterhin lange ausschlafen, keine Hausaufgaben, abends lange Aufbleiben und vor allem nicht den ganzen Tag unter der "Kontrolle" der Erwachsenen sein.

An solchen Tagen kommt es nicht selten vor, dass sich Kinder einen "Abenteuerspielplatz" suchen. Dabei wirken gerade auch Bahnanlagen, Gleise und Hochspannungsmasten auf Sprösslinge anziehend.

 

Abstand halten von Bahnanlagen

Darum: BITTE sprecht mit euren Kindern - Bahnanlagen sind keine Abenteuerspielplätze!

  • Mutproben
  • Selfies/Fotos im Gleisbereich
  • Auflegen von Steinen auf Schienen
  • Klettern auf Masten und abgestellten Waggons
  • Spielen an der Bahnstrecke
  • "Zugsurfen"

…können unter Umständen das Leben kosten!

 

Weitere Informationen für Eltern und wie ihr eure Kinder schützen könnt

 

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin