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Elfjähriges Kind im Bahnhof in Neustadt fast auf Gleise geschubst

In Neustadt an der Weinstraße haben sich am Montag dramatische Szenen abgespielt.

Dichtes Gedränge am Bahnsteig

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, kam es bereits am Montagnachmittag, 28. September 2020 zu einer brenzligen Situation am Bahnhof in Neustadt. Gegen 13:30 Uhr befand sich ein elfjähriges Mädchen auf dem Bahnsteig 1a im Bahnhof Neustadt an der Weinstraße und wartete auf die Regionalbahn RB 45 (von Neustadt a.d.W. nach Bad Dürkheim) in Richtung Deidesheim. Da die Regionalbahn außerplanmäßig nur aus einer Einheit bestand, drängten alle Personen, die im hinteren Bereich des Bahnsteiges standen in Richtung vorderen Bereich des Bahnsteiges, um in den Zug einsteigen zu können. Durch die Menge Schüler und anderer Personen auf dem Bahnsteig, welche an die Eingänge des einfahrenden Zuges strömten, wurde das Kind von einer unbekannten Person von hinten zu Boden gestoßen. Dabei geriet das Mädchen mit beiden Beinen zwischen die Bahnsteigkante und den langsam einfahrenden Zug. Bei dem Sturz auf den Bahnsteig erlitt das Kind Schürfwunden und eine Prellung im Gesicht.

Die Bundespolizei sucht Zeugen, welche sachdienliche Angaben zum Vorfall machen können und bittet diese, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern zu melden (Tel. 0631/34073-0 oder per E-Mail [email protected]).

 

Quelle: Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern