Waldhof Mannheim reagiert mit Sofortmaßnahmen auf Fan-Ausschreitungen

Nach dem Spielabbruch in der Aufstiegsrelegation zur 3. Liga hat der SV Waldhof Mannheim tags darauf mit einem Maßnahmenkatalog reagiert und den Fans Eigenverantwortung entzogen.

Außerdem seien «zivilrechtliche Regressforderungen gegenüber den Tätern wegen des verursachten Schadens» eine «selbstverständliche Konsequenz», teilte der Club am Montagabend mit. Sollten unter den Tätern Mitglieder sein, werden diese aus dem Verein ausgeschlossen.

Zu den Maßnahmen zählt unter anderem eine Verlegung der Fanblöcke in andere Bereiche des Stadions, die Aufhebung der Selbstverwaltung auf der Ost-Tribüne, keine Sammelbestellung von Tickets mehr und die Ausweitung der Videoüberwachung.

Das Relegationsrückspiel um den Aufstieg in die 3. Liga zwischen Waldhof und dem KFC Uerdingen war am Sonntag kurz vor dem regulären Spielende beim Stand von 2:1 für Uerdingen abgebrochen worden. Grund dafür waren Rauchbomben, Raketen und Böllerschüsse auf den Tribünen des Mannheimer Carl-Benz-Stadions. Das Hinspiel hatte der KFC 1:0 gewonnen.

(Quelle: dpa)

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