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LITTLE BIT OF LOVE - Tom Grennan

Besseres Zuhause für Vierbeiner: 53 Windhunde werden aufgepäppelt

Mit einem oder mehreren Menschen zusammen im Rudel leben, auf Abenteuer gehen und die gemeinsame Zeit genießen: Das ist wohl der Lebenstraum aller Hunde. Auch für die 53 Windhunde, die aus schrecklichen Verhältnissen im Kreis Bad Kreuznach gerettet wurden. Jetzt sollen sie ein neues Zuhause finden.

Deutliche Fortschritte erkennbar

Zehn der Tiere, die vorher bei sichtlich überforderten Besitzer*innen gelebt haben, sind im Tierheim Oberstmuhl in Idar-Oberstein untergekommen. Und sind nach nur drei Wochen kaum wiederzuerkennen. Den Zustand bei der Ankunft kann Leiterin Ulrike Konrauer nur als miserabel beschreiben: „Kaputt, fertig – also für einen Windhund deutlich zu dünn. Die waren ja eigentlich zu schwach zum Laufen.“ Gegen dir früheren Besitzer*innen wird noch ermittelt.

Ab jetzt soll aber für Vierbeiner ein komplett neues Kapitel beginnen. Die ersten von ihnen konnten sogar schon bei ihren neuen Familien ankommen. Dabei hat das Tierheim einen ganz genauen Blick darauf, dass sie diesmal auch in die richtigen Hände kommen: „Erfahrene Leute sollten es sein. Windhund oder Greyhound ist kein Einsteigerhund! Und, wie gesagt, von der Leine abmachen geht nie. Eine Spure eines Hasen und weg ist er. Und bei 80 km/h fangen Sie denn auch nicht – also ich nicht mehr – ein.“

 

Tierheim bittet um Unterstützung

Besonders der Transport der Tiere war für das Tierheim eine besondere Herausforderung. Dabei ging sogar das Auto kaputt! „Wir sind da jetzt sehr in Not und würden uns über ein neues Auto sehr freuen“, beschreibt Sabrina Zakel, zuständig fürs Finanzielle, die Lage.

Einen Blick auf die Seite des Tierheims gibt es hier.

 

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RPR1.Reporterin Meike Korn

 

 

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