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DGB beklagt Diesel-Urteil

Nach dem Mainzer Diesel-Urteil hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DBG) weitreichende Folgen für Autobesitzer beklagt.

Es bedeute, dass viele Menschen nun mit dem Wertverlust ihrer Fahrzeuge umgehen müssten, sagte der Landeschef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Dietmar Muscheid. Möglicherweise wüssten sie ab September 2019 noch nicht  einmal, wie sie zur Arbeit kommen könnten. Denn der öffentliche Personennahverkehr sei für viele Pendler keine Alternative, weil er im ländlichen Rheinland-Pfalz oftmals zu schlecht ausgebaut sei.

Das Mainzer Verwaltungsgericht hatte der Stadt aufgetragen, dass zum 1. April kommenden Jahres ein neuer Luftreinhalteplan wirksam werden muss, der auch mögliche Verbote für Dieselfahrzeuge beinhalten soll. Sofern andere Maßnahmen nicht reichen, den Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid (NO2) pro Kubikmeter Luft im Mittel der ersten sechs Monate 2019 einzuhalten, müssten zum 1. September 2019 auch Fahrverbote verhängt werden.

Quelle: dpa

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