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Tierische Randale: Kuh attackiert Streifenwagen

Mit Randale und beschädigten Autos hat die Polizei ja bekanntlich häufiger zu tun: Wenn aber das Polizeiauto selbst Ziel der Attacke wird und noch dazu die Täterin eine Kuh ist, dann wird der Fall ungewöhnlich. Genau das passierte Sonntagnacht (09.01.) auf der K46 in Gerlinghausen im Rhein-Sieg-Kreis.

Keine Kapitulation wegen Einsatzkräften oder Tierarzt

Nachdem die Leitstelle ein Hinweis über den ausgebüxten Vierbeiner erhalten hatte, versuchte eine Streife das Tier einzufangen. Davon zeigte sich die Kuh selbst wenig begeistert und ging angriffslustig zur Gegenattacke über. Dabei zerbrach sie einen Scheinwerfer, drückte die Haube ein und verursachte diverse Blechschäden am Streifenwagen. Auch einem Tierarzt wollte sich das Rind nicht ohne Weiteres geschlagen geben und floh vor dem Betäubungsgewehr in einen angrenzenden Wald.

Ganze vier Stunden später wurde das Tier erneut gesichtet und wurde schlussendlich doch durch mehrere Betäubungspfeile in den Griff bekommen. Der Tierhalter konnte daraufhin die schlafende Kuh aus dem Straßengraben abholen und wieder in den heimatlichen Stall bringen.

 

Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis

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