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NUR IN MEINEM KOPF - Andreas Bourani

Mann verängstigt Menschen mit Schlangen und wirft sie umher

Erst lief der 39-Jährige mit seinen beiden Schlangen um den Hals durch Laubenheim und versetzte dort die Menschen in Angst und später habe er sie am Hauptbahnhof "umhergeworfen".

"Schlangen wirkten zahm und ungefährlich"

Gleich zweimal musste die Mainzer Polizei am Dienstag wegen einem Mann aus Wiesbaden ausrücken, weil dieser mit zwei Schlangen durch die Straßen von Laubenheim lief. Das erste Mal wurde die Polizei am Nachmittag alarmiert. Vor Ort trafen die Beamt*innen einen 39-Jährigen an, der mit zwei etwa 1,5 Meter langen Schlangen unterwegs war. Auf die Polizei machten die Tiere einen zahmen und ungefährlichen Eindruck. Der Mann wurde ermahnt ein geeignetes Transportgefäß zu organisieren, was der Wiesbadener daraufhin auch erledigte und die Schlangen darin platzierte. Zudem wurde er angewiesen die Tiere in der Box zu lassen, um andere Menschen nicht zu verängstigen. 

 

Erneuter Vorfall: Tiere umhergeworfen 

Die Anweisung der Polizei nahm der Wiesbadener offenbar nicht ernst, denn gegen 20.30 Uhr wurde die Polizei erneut alarmiert. Zeug*innen hatten beobachtet, wie zwei Personen an einer Haltestelle am Mainzer Hauptbahnhof zwei Schlangen "umherwerfen" würden. Wie sich zeigte, handelte es sich bei einer der Personen wieder um den 38-Jährigen vom Nachmittag und bei der anderen Person um einen Mann aus Mainz. Zum Zeitpunkt des Eintreffens der Einsatzkräfte befanden sich die Reptilien teils in der Transportbox, teils um die Hälse der Männer hängend.

Die Schlangen selbst waren recht passiv und hielten sich an den zwei Männern fest, was laut Polizeibericht, an der aktuellen Außentemperatur liegen dürfte. Die Vorfälle wurden an das Veterinäramt zur Prüfung einer Tierwohlgefährdung weitergegeben.

 

Quelle: Polizeipräsidium Mainz