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373 (!) Punkte in Flensburg gesammelt: Polizei beschlagnahmt Auto!

Insgesamt 373 Punkte in Flensburg hat ein Mann aus Speyer gesammelt! Er wurde mehrfach beim Autofahren erwischt, obwohl er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Nun hat die Polizei sogar sein Auto beschlagnahmt.

Ohne Führerschein Job als Kraftfahrer angenommen!

Nicht hören wollte ein 37-jähriger Lagerist aus Speyer, der nach Verurteilungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zuletzt im Februar vor Gericht stand, um sich erneut zu rechtfertigen. Er hatte rechtswidrig einen ungültigen, italienischen Führerschein erworben, wohlwissend, dass er damit nicht zur Teilnahme am Straßenverkehr berechtigt war. Dennoch nahm er einen Job als Berufskraftfahrer an.

Der Schwerverkehrskontrolltrupp der Polizeidirektion Neustadt konnte ihm damals über 150 rechtwidrige Fahrten nachweisen. Der Punktestand des Angeklagten beim Kraftfahrbundesamt betrug 35 Punkte! Der Richter verhängte eine Bewährungsstrafe und stellte unmissverständlich klar, dass eine wiederholte Tatbegehung dem Angeklagten unweigerlich einen Platz in der Justizvollzugsanstalt sichern würde. Diese klare Ansage fruchtete allerdings nicht. Denn die Polizei hatte nun Hinweise darauf, dass der Verurteilte diese offenbar nicht verstehen wollte und weiterhin ohne Fahrerlaubnis fuhr.

 

Polizei beschlagnahmt Auto

Tatsächlich hatte sich der Mann einen Audi Q7 zugelegt. Sein Punktestand in Flensburg ist zwischenzeitlich auf beachtliche 373 Punkte angewachsen. Der Schwerverkehrskontrolltrupp und die Fahndungseinheit der ZVD Rheinpfalz der Polizeidirektion Neustadt setzten dem Treiben am Dienstag endgültig ein Ende. Die Beamten ertappten den Unbelehrbaren letztendlich in seinem SUV auf frischer Tat. Erneut händigte er einen rechtswidrig erlangten Führerschein aus. Die ZVD Rheinpfalz konnte mittlerweile mehrere Fahrten mit diesem Fahrzeug nachweisen und zog den Audi, dessen Zeitwert ca. 35.000 EUR beträgt, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft kurzerhand ein. Völlig sprachlos war der Beschuldigte, als er realisierte, dass sein Fahrzeug nun nicht mehr ihm gehörte. Erneut sprachlos wird er sein, wenn der Richter sein Versprechen einlöst. Wer nicht hören will, muss eben fühlen.

 

Quelle: Polizeidirektion Neustadt/Weinstraße