Riesige Hilfsbereitschaft: Freiwillige sanieren Häuser für Geflüchtete

Die erschreckenden Bilder und Nachrichten, die uns tagtäglich aus der Ukraine erreichen, nehmen die Menschen in unserer Region nicht einfach so hin – ganz im Gegenteil sogar: In Rheinland-Pfalz greifen freiwillige Helfer*innen zur Schaufel und Spachtel und packen an.

Rheinland-Pfalz packt an

Überall bei uns in der Region ist die Hilfsbereitschaft für Geflüchtete aus der Ukraine riesig - besonders schnell ging es unter anderem in Mandern. Hier haben Freiwillige in den letzten Tagen ohne Ende gearbeitet und sechs leerstehende Wohnhäuser saniert.

Besonders schnell hat das in Mandern zu Ergebnissen geführt. Dort haben Freiwillige in den letzten Tagen pausenlos gearbeitet und sechs leerstehende Wohnhäuser saniert. Von der riesigen Solidarität und Hilfsbereitschaft in der Region ist auch Bürgermeister Tim Kohlev sichtlich beeindruckt: „Wir haben die einzelnen Häuser, die jetzt noch einmal hergerichtet wurden, jeweils zwei Vereinen zugeteilt. Die haben auch die Umbauarbeiten durchgeführt und die Vereine betreuen auch  jeweils dann auch die Familien, die in diese Häuser eingezogen sind. Und wir müssen schon fast bremsen, den einen oder anderen – so groß ist die Hilfsbereitschaft hier. Ich hoffe, dass das auch so weiter geht, aber ich bin da guter Dinge, weil ich kenne meine Bürger hier.“

 

Schnelle Hilfe ist entscheidend

Noch ist zwar nicht alles perfekt in den Unterkünften - in einem der größeren Häuser wurde zum Beispiel gestern noch gestrichen - aber: die wichtigsten Möbel sind erstmal alle da und auch die ersten Geflüchteten konnten schon einziehen. Entscheidend sei jetzt die Motivation für die nächsten Tage, wie Kohlev anbringt: „Die Wohnungen hier sind so eingerichtet, dass man hier tatsächlich auch längere Zeit leben kann. Wir stehen immer im engen Kontakt mit den Verwaltungen und sind schon in der Planung für beispielsweise Unterbringungen von Kindern in Kindergärten, Schule et cetera. Das sind die Planungen, die jetzt in den nächsten Tagen angestoßen werden, aber aktuell brauchen die Leute erstmal Zeit für sich und Ruhe.“

Und nicht nur in Mandern wird fleißig angepackt: In den nächsten Wochen sollen überall in der Eifel-Mosel-Region weitere Wohnungen oder Häuser für Geflüchtete zur Verfügung gestellt werden. Schon jetzt hat die VG Saarburg-Kell fast 100 private Angebote vorliegen.

Den ganzen Beitrag könnt ihr euch auch hier anhören: 

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Sebastian Hoffmann in Mandern