Nach Bund-Länder-Schalte: Corona-Regeln ab dem 03. April

Lange Zeit wurde der 20. März als Tag für das Beenden vieler Corona-Maßnahmen erwartet. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen überall in Deutschland stellte sich häufig die Frage nach der Umsetzbarkeit. Ministerpräsidentin Malu Dreyer stellt der Ergebnisse der heutigen Bund-Länder-Schalte vor und ordnet die Lage ein. Außerdem verlängert Rheinland-Pfalz die aktuellen Corona-Regeln bis zum 02. April.

Generelle Maskenpflicht fällt

Das geänderte Infektionsschutzgesetz auf Bundesebene soll am Freitag in Deutschland in Kraft treten. Mund-Nasen-Bedeckungen sollen dann vielerorts nicht mehr als grundsätzliche Maßnahme gelten. Die generelle Maskenpflicht in Innenräumen fällt damit. Aber ganz verschwindet die Maske nicht aus unserem Alltag: Im Nah- und Fernverkehr, in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Arzt-Praxen bleibt die Regel erhalten. Laut Infektionsschutzgesetz können die Bundesländer jedoch bis zum 3. April die momentanen Corona-Regeln verlängern. Neben Rheinland-Pfalz hat auch Baden-Württemberg angekündigt, von dieser Übergangsfrist Gebrauch zu machen. Ministerpräsidentin Dreyer betont aber noch einmal, dass die Maske der einfachste Schutz ist und sie diese weiterhin empfiehlt.

 

Spielraum für tiefergehende Maßnahmen begeben

„Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei", so hat Bundeskanzler Olaf Scholz die Lage zuvor noch einmal eindeutig klargemacht. Aus diesem Grund soll in Schulen, Kitas und Heimes auch weiterhin die Anordnung einer Testpflicht im Bereich des möglichen liegen. Außerdem haben die Länder die Möglichkeit, einzelne regionale Bereiche zu sogenannten Hotspots zu erklären. Dort werden dann wieder strengere Maßnahmen wie die 2G- und 3G-Regeln eingeführt. Momentan gäbe es laut Dreyer aber keine alarmierende Situation in den Krankenhäusern.

 

Quelle: Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

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