Mainzer Wissenschaftlerin unter den Absturzopfern im Iran

Das Max-Planck-Institut Mainz trauert um eine junge Doktorandin, die bei dem Flugzeugabsturz nahe Teheran ums Leben gekommen ist.

Mainzer Kollegen sind bestürzt

Bei dem Absturz der ukrainischen Boeing-Maschine inmitten des Konflikts zwischen dem Iran und den USA waren am Mittwoch 176 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern ist auch eine 29 Jahre alte Wissenschaftlerin vom Mainzer Max-Planck-Institut, wie die Einrichtung auf ihrer Webseite veröffentlicht. Sie sei „eine brillante und begabte Doktorandin, eine geschätzte Kollegin und eine liebe Freundin“ gewesen und werde „in den Herzen und Köpfen aller weiterleben, mit denen sie am MPI-P zu tun hatte“, schreiben die Kollegen.

Die ukrainische Fluggesellschaft hatte am Donnerstag die Passagierliste mit allen Opfern im Netz veröffentlicht, auf der auch die 29-jährige Studentin steht.

 

Frankfurter Flughafen lässt Iran-Maschine umkehren

Zuletzt hatten sich die Hinweise verdichtet, wonach die nahe Teheran verunglückte Passagiermaschine versehentlich vom Iran abgeschossen worden sein könnte.

Die Lufthansa hat derweil am Abend ein Flugzeug auf dem Weg in die iranische Hauptstadt Teheran wieder zum Frankfurter Flughafen umkehren lassen. Aus Sicherheitsgründen. Ein Sprecher erklärte, die Sicherheitslage werde inzwischen anders eingeschätzt. Auch ein für heute Nachmittag geplanter Flug nach Teheran wurde annulliert.

 

Quelle: dpa / Max-Planck-Institut / Allgemeine Zeitung

 

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