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Nach Geldautomatensprengung: Tatfahrzeug kollidiert mit Streifenwagen

In Mainz-Mombach kam es nach der Sprengung eines Geldautomaten zu einem Unfall zwischen dem Täter und den Einsatzkräften der Polizei. Der flüchtige Täter wird nun mit einer groß angelegten Fahndung gesucht. Außerdem mussten für eine Entschärfung 40 Bürger*innen evakuiert werden.

Polizeihubschrauber im Einsatz

Nach der Sprengung um 02:20 Uhr sammelten die Täter*innen das Geld auf und flüchteten anschließend mit einem schwarzen Audi RS 6 vom Tatort. Nur wenige hundert Meter entfernt kam es zu einem schweren Zusammenstoß mit einem Streifenwagen. Beide Fahrzeuge kamen schwer beschädigt einhundert Meter voneinander zum Stehen. Trotz schneller Reaktion der Einsatzkräfte gelingt den Täter*innen die Flucht in Wohngebiet. Dieses wird mit starkem Polizeiaufgebot und einem Hubschrauber abgesucht.

 

Explosive Stoffe im Fluchtwagen

In dem unfallgeschädigten Fahrzeug der Täter*innen wurden Reste eines Explosivstoffes gefunden, welche durch die Entschärfer des Landeskriminalamts auf einer Freifläche vernichtet wurden. Für diese Maßnahme mussten die umliegenden Häuser evakuiert werden. Rund 40 Anwohner*innen musste deswegen für mehrere Stunden betreut werden. Dies gelang mit der Hilfe einer Schnelleinsatzgruppe des Rettungsdienstes und einem Stadtbus der Mainzer Mobilität.

 

Polizei bittet um Hinweise

Bereits kurz nach der Tat gingen wichtige Hinweise aus der Öffentlichkeit ein, die zum Auffinden von Gegenständen und der Feststellung von Tatspuren beigetragen haben. Eine überregionale Fahndung ist bereits ausgelöst. Die Polizei bittet mögliche Zeug*innen, die Kriminalpolizei Mainz unter 06131-653633 zu informieren.

 

Quelle: Polizeipräsidium Mainz

 

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