Mädchen werfen Steine von Brücke auf Lkw - Scheibe zerstört!

Die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim sucht derzeit nach zwei jugendlichen Mädchen, die am Montagmittag einen etwa tischtennisballgroßen Stein von einer Brücke auf einen Lkw-Fahrer auf der A61 Richtung Koblenz geworfen haben sollen. Wie die Polizei mitteilt, wurde die Windschutzscheibe auf der Beifahrerseite getroffen und stark beschädigt. Der Fahrer blieb unverletzt.

Windschutzscheibe zerstört

Gegen 15.07 Uhr meldete sich ein Lkw-Fahrer bei der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim und teilte mit, dass sein Fahrzeug von einer Brücke aus mit einem Stein beworfen wurde. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief laut Polizei jedoch negativ. Der Fahrer gab an, zwei Mädchen gesehen zu haben, die zu Fuß eine Überführung über die Autobahn, die sich etwa 500 Meter vor dem Parkplatz Bergkloster befindet, aus Richtung Osthofen kommend in Richtung Westhofen überquert haben.

Eines der Mädchen habe einen etwa tischtennisballgroßen Stein durch das Gelände geworfen. Dieser sei dann auf der Beifahrerseite auf die Windschutzscheibe geprallt und habe diese stark beschädigt.

lkw-scheibe-verkehrsdirektionmainz.jpg

Quelle: Verkehrsdirektion Mainz

 

3.000 Euro Sachschaden

Die Polizei fahndet nun nach den beiden Jugendlichen, die der Fahrer wie folgt beschreibt: Das eine Mädchen sei etwas größer als das andere und hat blonde Haare, die zu einem Zopf gebunden waren. Sie ist etwa zwölf bis 15 Jahre alt, von normaler Statur und trug kurze Shorts mit einem weißen T-Shirt. Das zweite Mädchen beschrieb der Lkw-Fahrer als kleiner, ebenfalls blonde Haare, auch zwischen zwölf und 15 Jahre alt, normale Statur, bekleidet mit kurzen Shorts und rotem Shirt. Die beiden führten vermutlich Fahrräder bei sich.

Die Polizei fahndet nun nach den beiden Mädchen und bitte Zeugen, die eventuell Hinweise zur Identität der beiden Tatverdächtigen machen können, sich bei der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim oder anderen Polizeistellen zu melden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 3000 Euro.

 

Quelle: Verkehrsdirektion Mainz