Aktueller Lufthansa-Streik in Frankfurt

Hunderte Flugausfälle in Frankfurt: Die Lufthansa-Flugbegleiter sind am Donnerstagmorgen in einen 48-Stunden-Streik gestartet.

48-Stunden-Streik gestartet

Nach dem Beginn eines 48-stündigen-Streiks der Lufthansa-Flugbegleiter ist es am Donnerstagmorgen verhältnismäßig ruhig am Frankfurter Flughafen.  

Allein bis 7.00 Uhr sind laut der Flugauskunft auf der Website 15 Flüge gestrichen. Die Prognose für die ersten zwei Stunden ab Öffnung des Flughafens besage außerdem, dass es weniger Landungen gebe als am Mittwoch, sagte eine Sprecherin laut der Deutschen Presse-Agentur. Am Flughafen war demnach am frühen Morgen zunächst alles ruhig.

Auch der Sprecher der Gewerkschaft Ufo, Nicoley Baublies, sagte, kurz nach der aufgehobenen Nachtruhe sei es «immer noch relativ ruhig» in Frankfurt und München. „Die ersten Kollegen, die jetzt zur Arbeit hätten kommen müssen, sind nicht erschienen. Die ersten Kollegen, die aus dem Ausland gekommen sind, haben sich schon den Streikaktivitäten angeschlossen.“ Zwischen 10.00 und 11.00 Uhr soll es am Münchener Flughafen eine Kundgebung der Flugbegleiter geben.

 

800 Flüge an beiden Tagen gestrichen

Der Konzern hatte für diesen Donnerstag bei seiner Hauptmarke Lufthansa rund 700 der weltweit 1100 geplanten Flüge gestrichen, so dass an den Drehkreuzen München und Frankfurt viele Maschinen am Boden bleiben und auch ein Großteil der lukrativen Überseeflüge ausfallen müssen. Allein am Frankfurter Flughafen seien an beiden Streik-Tagen 800 Flüge gestrichen worden, sagte ein Lufthansa-Sprecher am Donnerstagmorgen.

 

Das müssen Reisende wissen

Flugreisende werden gebeten, sich frühzeitig auf der Internetseite der Lufthansa unter www.Lufthansa.com  über den Sonderflugplan und ihren Flugstatus zu informieren und die Online-Umbuchungsmöglichkeiten zu nutzen.

Informationen rund um den Abflug erhalten Flugreisende auf den Internetseiten ihrer jeweiligen Fluggesellschaft oder unter 01806-FRAINFO (01806-3724636 - Festnetzpreis 0,20 €/Anruf / maximal 60 Cent pro Anruf aus dem Mobilfunknetz)  sowie auf www.frankfurt-airport.com und über die  „Frankfurt Airport App“.

 

Quelle: dpa