Staus auf A61 sollen weniger Verkehrschaos im Hunsrück verursachen

Mehr Staus für weniger Chaos in den umliegenden A61-Gemeinden? Das ist tatsächlich ein Pilotprojekt des Landesbetriebs Mobilität (LBM), das jetzt startet.

Dörfer leiden unter Verkehrsbelastung

Staus, die auf der A61 entstehen, sollen in kleinen Orten im Hunsrück ab heute weniger Chaos verursachen. An der Autobahn sollen dann Anzeigetafeln anspringen und LKWs die Abfahrt verbieten. Dadurch soll verhindert werden, dass sie die teilweise engen Gassen in anliegenden Städten und Dörfern verstopfen. Seit Jahren leiden die Bürger in den RLP-Gemeinden Waldlaubersheim, Schweppenhausen, Stromberg, Dorsheim, Warmsroth und Roth unter der extremen Verkehrsbelastung – vor allem wenn wieder einmal die A61 bei Waldlaubersheim verstopft ist und alle Verkehrsteilnehmer auf die Dorf-Durchfahrten ausweichen.

 

System auch bundesweit sinnvoll?

Das Pilotsystem wurde gestern in Waldlaubersheim vorgestellt und startet am heutigen Dienstag. Dann dürfen LKWs bei Stau nicht mehr von der Autobahn abfahren.

LBM-Geschäftsführer Arno Trauden sagte gegenüber RPR1.: „Je nachdem wie der Versuch über ein Jahr läuft, werden wir Erfahrungen sammeln. Dann kann es natürlich sein, dass das auch an anderen Anschlussstellen – nicht nur in RLP, vielleicht auch bundesweit – umgesetzt wird.“

Es sei laut Trauden sowohl in Rheinland-Pfalz als auch in ganz Deutschland die einzige Anlage dieser Art und von großer Bedeutung.

 

Quelle: LBM