LKA und Verbraucherzentrale RLP warnen: Betrug bei Urlaubsbuchungen!

Das Reisefieber ist nach jahrelanger Corona-Pandemie gestiegen. Genau das nutzen Betrüger jetzt aus. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und das Landeskriminalamt warnen vor Betrugsmaschen bei der Buchung von Ferienwohnungen.

Warnung vor Fake-Angebote

„Da hat man endlich das Traumziel gefunden, seinen Wunschzeitraum gebucht, das Geld bezahlt, um dann festzustellen: Die Wohnung gibt es gar nicht oder der angebliche Vermieter ist in Wahrheit ein Betrüger“, teilte die Verbraucherzentrale am 08.06.2022 in Mainz mit.

Zusammen mit dem LKA habe sie Tipps erstellt, mit denen sich Urlauber besser vor Betrugsmaschen schützen könnten.

 

Sehr günstige Angebot können ein Indiz sein

Urlauber können die Ferienimmobilie mit anderen in der Gegend vergleichen und so sehen, ob der Preis realistisch sei. Fehlt eine Adresse beim Feriendomizil, so könne dies ein weiterer  Hinweis für eine Betrugsmasche sein. Wenn die Anzeige Fotos beinhaltet, solle man laut Verbraucherzentrale eine Bildersuche im Internet durchführen, denn „so lassen sich für eine breite Öffentlichkeit verwendbare Bilder schnell identifizieren und der Fake fliegt auf.“

 

Vollständiger Betrag niemals im Voraus zahlen

Bei der Aufforderung die gesamte Summe im Voraus zu überweisen, sollte stutzig machen. „Besser ist es, per Lastschrift oder mit Kreditkarte zu bezahlen“, erklärte Jennifer Kaiser, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. So könne das Geld bei einem Betrug meist von der Bank zurückgebucht werden. Ein Anruf beim Vermieter, der Vermieterin oder bei der Vermittlungsagentur sei ebenfalls ratsam.

 

Kontakt-Recherche

Sollte kein persönlicher Kontakt möglich sein, dann sollte man lieber die Finger von dem Angebot lassen. Ebenso sollte man einen Blick in das Impressum der Buchungswebseite werfen, den falsche Angaben seien ein Hinweis auf ein unseriöses Portal.

 

Quelle: dpa

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