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Ohne absehbares Ende: Landesweite Busstreiks gestartet

Immer wieder rief die Gesellschaft ver.di die Busfahrerunternehmen in den vergangenen Wochen und Monaten zu Warnstreiks wegen festgefahrener Manteltarifverhandlungen. Nun platzt den Busfahrer*innen der Kragen: In vielen Teilen des Landes ruht der ÖPNV.

Der Dauerkonflikt im ÖPNV geht in die nächste Runde

Seit mittlerweile 1114 Tagen liefen die Tarifverhandlungen, ohne ein Ergebnis erzielen zu können, mit dem beide Seiten einverstanden sind. „Es ist doch der blanke Hohn“, beschreibt ver.di Verhandlungsführer Marko Bärschneider die momentane Situation. Eine Schlichtung, die einen möglichen Streik noch verhindern könnte, wurde nach ver.di Informationen vom Arbeitgeberverband VAV abgelehnt. Nun wurden alle Busfahrer*innen des privaten Omnibusgewerbes Rheinland-Pfalz ab Mittwoch (19.01.) um 20 Uhr zu Streiks aufgerufen – und das ohne konkretes Enddatum.

 

Ganz Rheinland-Pfalz betroffen

Laut Bärschneider ist durchaus davon auszugehen, dass weite Teile von Rheinland-Pfalz von der Arbeitsniederlegung betroffen sein könnten. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt seien mindestens 13 Betriebe betroffen und man rechne damit, dass sich im Laufe des Streiks weitere anschließen. „Wenn es uns gelingt, eine Schlichtungsvereinbarung zu zeichnen, deren Ergebnis beide Parteien verbindlich mittragen, so könnte man die Streikmaßnahmen auch zügig beenden“, kündigt Tarifexperte Christian Umlauf mit Blick auf die Dauer des Streiks an.

 

Quelle: ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz

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