Fracht Jumbo lässt 30 Tonnen Kerosin über Pfalz ab

Schon wieder hat ein Flugzeug unter anderem über Rheinland-Pfalz Kerosin abgelassen. Laut der Rheinpfalz handelte es sich in diesem Fall um einen Fracht-Jumbo, der im Auftrag des United States Transportation Command unterwegs war. Aufgrund technischer Schwierigkeiten musste das Flugzeug umdrehen.

Bislang über 140 Tonnen Kerosin abgelassen

Wie die Rheinpfalz  berichtet, wurde am Montagnachmittag erneut unter anderem über der Pfalz 30 Tonnen Kerosin abgelassen. Der letzte Vorfall war noch keine zwei Wochen her. Dadurch stieg die Kerosinbelastung der Region seit Ende April auf mehr als 140 Tonnen, schrieb die Zeitung.

Der Pilot einer B747 hatte nach dem Start in Hahn technische Probleme, das bestätigte der Rheinpfalz eine Sprecherin der Flugsicherung in Langen bei Frankfurt am Dienstag. Wie die Zeitung weiter berichtet, soll der Jet zwischen 15.12 Uhr und 15.32 Uhr das Kerosin abgelassen haben. Demnach soll die Maschine eine große Schleife über Hunsrück, Saarland, Pfälzerwald und Nahe-Region gezogen haben.

 

Warum wird überhaupt Kerosin abgelassen?

Das Ablassen von Treibstoff („Fuel Dumping“) bezeichnen Flugsicherung und Regierung als „ein Notverfahren sowohl für zivile als auch militärische Luftfahrzeuge, um aus Gründen der Flugsicherheit eine sichere Kontrolle und Landung des Flugfahrzeuges zu ermöglichen“. Muss eine Maschine etwa die Route vorzeitig abbrechen und außerplanmäßig umkehren, kommt es in einigen Fällen vor, dass der Tank zu voll ist, um sicher zu landen. Piloten geben dann die überschüssige Menge Kerosin frei.

 

Quelle: Rheinpfalz