Vermisstensuche: Anwohner beschweren sich über Hubschrauber-Lärm

Am Wochenende suchte die Polizei fieberhaft nach einem demenzkranken Mann, der zuvor vermisst gemeldet worden war. Die eingesetzten Hubschrauber veranlassten so manchen Wormser dazu, sich bei der Wache zu beschweren.

Umfassende Suchaktion am ganzen Wochenende

Die Suchaktion begann bereits am Samstagabend in Worms. Ein 62-jähriger an Alzheimer-Demenz erkranke Wormser wurde nach eingegangener Vermisstenanzeige gesucht. Er war demnach seit Samstagmittag mit dem Rad in Richtung Rhein unterwegs gewesen. Auch mit Hilfe von Mitteilungen durch Bürger*innen konnte der Vermisste zunächst nicht gefunden werden, weshalb die Suchmaßnahmen den gesamten Sonntag bis in die Nacht fortgeführt werden mussten. Neben den Polizeikräften, kamen Flächenspürhunde, Personenspürhunde und Drohnen sowie der Polizeihubschrauber in und um Worms zum Einsatz.

 

Beschwerde über lauten Hubschrauber

„Dies führte leider auch zu einigen Unmutsbekundungen via Telefon vereinzelter Bürger bei der Polizei, die sich über den lauten Hubschrauber teilweise sogar beschwerten“, heißt es im Polizeibericht. „Dies spiegelt jedoch glücklicherweise keinesfalls das Gros der Wormser Bürger wieder, welche mit unzähligen Hinweisen und Mitteilungen auf die, von den Angehörigen des Vermissten initiierten Suche in den Sozialen Medien, reagierten.“

Letztlich konnte der 62-Jährige in Speyer von einer Polizeistreife gefunden und auf die dortige Wache gebracht werden. Der Mann sei wohl auf und konnte in einer, den Umständen entsprechend, guten Verfassung der Ehefrau und dem Sohn übergeben werden.

 

Quelle: Polizeidirektion Worms