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Auf Hitze-Gewitter folgt Schafskälte ab Donnerstag

In einigen Regionen von Rheinland-Pfalz ziehen am Nachmittag kräftige Gewitter auf – mit Starkregen, Hagel & Co. Morgen folgt zudem ein Temperaturabsturz.

Gewitter in Rheinland-Pfalz möglich

Wie erwartet gab es gestern den ersten Hitzetag des Jahres, erklärt RPR1.Wetterexperte Dominik Jung. „In Trier kletterte das Thermometer gar auf 30,0 Grad – und erfüllte damit das Kriterium für einen Hitzetag!“ Auch heute wird es nochmal sehr warm. Die Höchstwerte erreichen entlang des Rheins erneut bis zu 30 Grad, ehe sich am Nachmittag einige Gewitter über Rheinland-Pfalz entladen könnten. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor möglichem Starkregen, Hagel und Sturmböen.

Die exakte Zugbahn der Unwetter ist derzeit noch nicht abzusehen. Es wird empfohlen, die amtliche Gewitterkarte des Deutschen Wetterdiensts am Nachmittag im Blick zu behalten.

Zur amtlichen Warnkarte des DWD

 

Ab morgen wird’s frischer!

Ab Donnerstag kommt dann aus Westen der große Absturz und wir erreichen in den kommenden Tagen verbreitet kaum noch 20 Grad. „Das wird gefühlt ein richtig heftiger Absturz in den Kältekeller. Besonders weil es aktuell Topwerte bis zu 30 Grad gibt und wir im weiteren Verlauf teilweise auf unter 20 Grad abrutschen. Das wird ein ganz schöner Wetterwechsel sein und endlich gibt es Chancen auf Regenfälle, zwar wohl wieder nicht für jeden, aber immerhin doch recht verbreitet“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net. „Die Schafskälte kommt zu uns. Sie bezeichnet in der Regel einen nochmal recht kühlen Witterungsabschnitt Anfang Juni. Da kommt kalte Polarluft aus Nordeuropa herangerauscht. Daher sollte man die Schafe nie vor diesem Zeitraum scheren, damit sie nicht frieren. Daher auch der Name Schafskälte. Doch wie lange bleibt sie? Nach aktuellem Stand wird es erst ab Mittwoch nächster Woche wieder langsam wärmer und die Höchstwerte schaffen es wieder auf 25 Grad und mehr.“

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Besonders warm wird es heute nochmal entlang des Rheins, dort können lokal auch wieder knapp 30 Grad erreicht werden. Bild: www.wetterdata.de

 

So geht es in den kommenden Tagen weiter:

Mittwoch: 21 bis 30 Grad, erst freundlich, dann aus Westen kräftige Schauer und Gewitter

Donnerstag: 15 bis 28 Grad, wechselhaft, im Osten nochmal warm, Schauer und Gewitter, teils starker Regen

Freitag: 12 bis 17 Grad, unbeständig und sehr kühl, immer wieder Schauer

Samstag: 14 bis 20 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, Schauer

Sonntag: 15 bis 23 Grad, weiterhin Schauerwetter, teils auch Gewitter

Montag: 12 bis 20 Grad, mal Sonne, mal Wolken und Schauer

Dienstag: 13 bis 21 Grad, kaum noch Schauer, mal Sonne, mal Wolken

Mittwoch: 15 bis 24 Grad, freundlich, Mix aus Sonne und Wolken

Donnerstag: 20 bis 29 Grad, wieder deutlich wärmer und sonniger

 

Wochenende wird eher nass

Erst in der nächsten Woche wird es langsam wieder wärmer. Das kommende Wochenende dagegen geht eher in die Hose. Es wird kühl und feucht werden. Lokal sind immer wieder Schauer möglich - ein sehr wechselhaftes erstes Juniwochenende. „Es gibt erstmal Regen und der ist dringend nötig. Der Frühling brachte nur 50 Prozent der üblichen Regensummen und war damit deutlich zu trocken. Jeder Tropfen der vom Himmel kommt ist kostbar und ist willkommen“, so RPR1.Wetterexperte Dominik Jung.

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Regensummen bis Sonntagabend: Stellenweise kann es richtig nass werden, das ist gut gegen die große Trockenheit. Bild: www.wetterdata.de

 

Quelle: wetter.net / Deutscher Wetterdienst