Großbrand in Ludwigshafen – 180 Einsatzkräfte vor Ort

Nach dem Großbrand am Abend im Industriepark Süd in Ludwigshafen laufen die Untersuchungen. Die Brandursache ist bislang noch unklar.

Keine Gefahrstoffe ausgetreten

Die Produktionshalle eines Düngemittelherstellers stand am Abend in Flammen. Wegen der riesigen, schwarzen Rauchwolke sollten Anwohner*innen Fenster und Türen geschlossen halten. Zunächst wusste auch niemand, was genau dort gelagert wurde. Nach einigen Stunden stellte sich heraus, dass Kunststoffe, Gummi und Holz brannten - mehrere Umweltfahrzeuge gelangten zum Ergebnis, dass keine Gefahrstoffe ausgetreten waren. Erst gegen 21:45 Uhr hatte die Feuerwehr nach Stunden der Bekämpfung den Brand unter Kontrolle, die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht hinein an.

 

Verletzt wurde niemand

Insgesamt waren im Zuge des Brandes mehr als 180 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr Ludwigshafen, der Freiwilligen Feuerwehren Speyer und des Rhein-Pfalz-Kreises sowie der Berufsfeuerwehren aus Mannheim und Worms gefordert. Ebenso beteiligt waren darunter die Hilfsorganisationen, Rettungsdienste, das THW, die Polizei, der Bereich Umwelt und Sozialdezernentin Beate Steeg.

Verletzt wurde niemand - die Schadenshöhe ist noch unbekannt. Im Industriepark Süd in Ludwigshafen werden sich heute Expert*innen die abgebrannte Produktionshalle anschauen.

 

 

Quelle: Feuerwehr Ludwigshafen