Gewitter mit Unwetter-Potential für Rheinland-Pfalz

Mit den sommerlichen Temperaturen steigt auch die Wahrscheinlichkeit von Gewittern. Ab Donnerstagnachmittag können Gewitter aufziehen und sich bis Freitag Superzellen bilden. Es ist Vorsicht vor Hagel, Starkregen und Sturmböen geboten.

Es braut sich was zusammen!

Am Donnerstag ist es schwülwarm bis heiß. Doch an den Grenzen zu Belgien und Frankreich braut sich bereits ab dem frühen Nachmittag etwas zusammen. Dort wird es erste Schauer und Gewitter geben. Ab dem Nachmittag werden von der Eifel und vom Hunsrück Gewitter aufziehen, die später auf die Regionen Rheinhessen, Pfalz, den Rhein und auf den Westerwald treffen.

Aber: „Die Wetterlage ist nicht vergleichbar mit der aus Juli 2021 die zur Flutkatastrophe führte. Damals handelte es sich um ein riesiges Starkregenband. Das war damals schon 4 bis 5 Tage vorher exakt einzuschätzen. Bei dieser Lage handelt es sich um eine klassische Gewitterlage, die LOKALE Unwetter bringen kann, also kein FLÄCHIGES Ereignis sein wird, wie die Flutkatastrophe im Juni vergangenen Jahres. Trotzdem werden hier und da durch Sturzregen die Keller volllaufen,“ sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer vom Wetterdienst Q.met (www.qmet.de), gegenüber dem Wetterportal wetter.net (www.wetter.net).

 

Sturzregen, Hagel und Sturmböen

Unwetterpotential ist besonders nördlich der Nahe und etwas weniger ausgeprägt, weiter südlich möglich. Es wird mit lokalem Unwetter und Starkregen gerechnet. Lokal kann es auch zu Sturzregen, Hagel und Sturmböen kommen. Das Tornadopotential ist ebenfalls erhöht.

 

Freitag wird es wieder heiß

In der Nacht zu Freitag soll es wieder eine sehr warme Nacht mit Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad werden. Zunächst mit vereinzelten Schauern und Gewitter, dann jedoch meist trocken.

Am Freitag wird es wieder viel Sonne geben und hochsommerliche Temperaturen. In der Pfalz, sowie in der Südpfalz könnte es mit 32 bis 33 grad am Heißesten werden. In diesen Regionen ist ein deutlich geringeres Gewitterrisiko als im Norden.

 

Risiko von Superzellen

Nördlich des Hunsrücks besteht das Risiko von Superzellen. Es werden sich also einzelne Gewitterzellen zu einer großen zusammenschließen. Diese Superzellen können dann richtig heftig werden mit Sturzregen, Hagel, Sturm- bis zu Orkanböen.

Zum Wochenende soll es wieder deutlich angenehmer werden mit Temperaturen von 17 bis 26 Grad.

Quelle: Dominik Jung, wetter.net
 

 

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