Nichts mehr verpassen! Jetzt für Benachrichtigungen registrieren und die wichtigsten Nachrichten als erstes bekommen.

Lädt ...
Was sind Benachrichtigungen? RPR1. verschickt Benachrichtigungen, wie man sie von Apps auf dem Smartphone kennt. Wir informieren euch damit noch schneller über aktuelle Ereignisse in Deutschland und der Welt!
Heute keine Lust auf Benachrichtigungen? Kein Problem, einfach das Fenster schließen - wir fragen nach einer Weile nochmal!

Fünfjähriger ertrinkt im Rhein – Mutter stirbt bei Rettungsversuch

Ein fünfjähriger Junge ist am Wochenende beim Baden im Rhein untergegangen. Auch die Mutter starb bei dem Versuch, ihn zu retten. Die DLRG ruft indes ein weiteres Mal dazu auf, nicht im Rhein schwimmen zu gehen!

Von Strömung mitgerissen

Nach dem tödlichen Badeunfall von Mutter und Sohn in Trebur am Rhein hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Am Samstagabend war ein fünfjähriger Junge in der hessischen Gemeinde im Kreis Groß-Gerau beim Baden im Rhein ertrunken. Beim Versuch, ihn zu retten, starb auch seine Mutter. Wie die Deutsche Presse-Agentur einen Polizeisprecher zitiert, sollen nun Zeugen des Unfalls angehört werden. Laut DLRG Rheinhessen waren Mutter und Sohn von der Strömung mitgerissen worden.

 

Für beide kommt jede Hilfe zu spät

Nachdem der Junge plötzlich untergegangen war, hatte die 30 Jahre alte Mutter versucht, ihn zu retten. Sie geriet selbst in Not und ein Zeuge zog sie aus dem Wasser. Laut Polizeibericht war die Frau daraufhin erneut in den Rhein gegangen. Auch ihre 13-jährige Tochter hatte im Fluss versucht, dem kleinen Bruder zu helfen. Der Wasserschutz brachte das Mädchen unversehrt an Land. Für Mutter und Sohn kam jede Hilfe zu spät.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Rheinhessen rief am Sonntag nochmals ausdrücklich dazu auf, nicht im Rhein zu schwimmen! Vorbeifahrende Schiffe erzeugen einen kräftigen Sog. Zudem bilden sich an den Steinaufschüttungen im Rhein immer wieder strudelartige, lebensgefährliche Strömungen. Dabei bestehe keine Chance, gegen die Strömung anzukommen, auch nicht für Profi-Schwimmer, so die DLRG.

 

Quelle: dpa