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Krankenhauskeim MRSA bei einem weiteren Frühchen festgestellt

Insgesamt sechs Frühchen haben sich inzwischen im Westklinikum Kaiserslautern mit dem lebensbedrohlichen Krankenhauskeim infiziert.

Taskforce eingesetzt

Nach der Entdeckung des Krankenhauskeimes MRSA bei fünf Frühchen auf einer Kinderintensivstation in Rheinland-Pfalz ist nun ein weiteres Kind positiv getestet worden. Bei zwei weiteren Säuglingen seien mehrere Tests negativ ausgefallen, zitiert die Deutsche Presse-Agentur das Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern. Der Erreger kann für Kleinkinder lebensbedrohlich sein. Unmittelbar nach Bekanntwerden der ersten Laborbefunde hatte die Einrichtung eine „Taskforce“ eingesetzt. Als Sofortmaßnahmen wurden ein Aufnahmestopp für die betroffene Kinderstation verhängt, eine Ausweichstation eingerichtet und umfassende weitere Hygiene-Maßnahmen eingeleitet.

 

Antibiotika resistente Bakterien

Der erste Säugling war laut dpa am vergangenen Dienstag positiv auf Bakterien vom Typ MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) getestet worden. Eine sofort durchgeführte Reihentestung hatte im Laufe des Donnerstags bei vier weiteren Frühchen zu positiven Ergebnissen geführt.

Bei MRSA handelt es sich nach Angaben des Klinikums um Bakterien, die gegen die meisten Antibiotika resistent sind.

 

Quelle: dpa

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