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Nordrhein-Westfalen: Köln

Weltkriegsbombe gefunden: 7.600 Personen von Evakuierung betroffen

In Köln-Lindenthal wurde eine amerikanische Weltkriegsbombe gefunden. Alle Informationen für Anwohner findest du hier.

Zahlreiche ältere Menschen betroffen

Wegen der heute in Köln-Lindenthal gefundenen Weltkriegsbombe sind von der Evakuierung rund 7.600 Personen betroffen, darunter viele ältere Menschen. Circa 2.200 Menschen sind über 60 Jahre alt. Eine Anlaufstelle für evakuierte Anwohnerinnen und Anwohner ist im Apostelgymnasium (Biggestr. 2, 50921 Köln) eingerichtet. 

Das Ordnungsamt hat den ersten Klingeldurchgang begonnen. Alle Personen werden aufgefordert, den Evakuierungsbereich zu verlassen. Die Straßensperren rund um den Bereich werden bald aufgebaut. Im anschließenden zweiten Klingeldurchgang stellt das Ordnungsamt sicher, dass alle Personen den Evakuierungsbereich verlassen haben. Evakuierungsverweigerer werden notfalls mit Zwang aus dem Bereich entfernt. Wenn alle Personen den Evakuierungsbereich verlassen haben und die Krankentransporte abgeschlossen sind, wird das Ordnungsamt die Freigabe zur Entschärfung geben. Ein Zeitpunkt steht noch nicht fest. 

Weitere Informationen erhalten Betroffene beim Bürgertelefon unter 0221/221-0 und 115 sowie beim Servicetelefon des Ordnungs- und Verkehrsdienst unter 0221/221-32000. 

Fliegerbombe muss heute entschärft werden

Betroffen von der Evakuierung sind insbesondere eine Alteneinrichtungen und Teile der Uniklinik. Die Uniklinik kann die Evakuierungen in Bereiche auf dem eigenen Geländes durchführen. Es handelt sich um eine amerikanische 10-Zentner Bombe mit einem Heckaufschlagzünder. Die Fliegerbombe muss noch heute entschärft werden. Dafür muss der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort. 

Betroffen von der Sperrung sind auch die KVB-Linie 7, 13 und die Buslinie 136 und 146 . Die KVB-Linien queren weiterhin das Gebiet. Ein Ausstieg ist im Evakuierungsgebieten nicht mehr möglich. Die Busse werden voraussichtlich umgeleitet. Der Luftraum werden kurzfristig für den Entschärfungszeitraum unterbrochen beziehungsweise gesperrt. Wegen der Straßensperrungen sollte der gesamte Bereich großräumig umfahren werden. Von den Sperrungen ist auch die Dürener Str., die Gleueler Straße und der Gürtel betroffen. Besonderes ist die Dürener Straße von der Mommsenstraße bis zum Stadtwaldgürtel, die Gleueler Straße von Mommsenstraße bis Theresienstraße und Lindenthalgürtel von Dürener Straße bis Ruhrstraße gesperrt. Wegen Verkehrsbehinderungen wird gebeten, sich zusätzlich bei Radio Köln, WDR und anderen Medien sowie online bei den Kölner Verkehrsbetrieben und weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.

Quelle: Stadt Köln