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Feuerwehr steckt wegen Falschparkern bei Einsatz fest

Bei einem Einsatz am Freitagabend erlebte die Feuerwehr in Unterbilk bei Düsseldorf eine brandgefährliche Situation. Aufgrund von Falschparkern konnten die Rettungskräfte nicht zu einem brennenden Haus vordringen. Ein Foto des Einsatzes verbreitete sich im Netz und sorgt für mächtig Zündstoff.

Rettungsweg versperrt

Gegen 20:15 Uhr erreichte die Feuerwehr in Unterbilk ein Notruf: Ein Anrufer meldete eine brennende Wohnung, in der sich immer noch Menschen befinden würden. Sofort eilten die Rettungskräfte mit mehreren Löschzügen zu der Unglücksstelle. Doch dann war plötzlich kein Durchkommen mehr möglich: Elf Falschparker versperrten den Rettern den Weg. „Wir haben uns mit unseren Einsatzfahrzeugen mühsam durchquetschen müssen – das hat viel zu lange gedauert“, erklärt Feuerwehrsprecher Markus Morczinietz gegenüber Focus Online. „Und es ging um Haaresbreite – da passte kein Finger mehr dazwischen.“    

Während die Feuerwehrmänner versuchten ihre Fahrzeuge zum Einsatzort zu manövrieren, begann der Besitzer der brennenden Wohnung selbst mit der Löschung. Er erlitt dabei eine starke Rauchgasvergiftung und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die 40 Einsatzkräfte brauchten durch die Verzögerung rund zwei Stunden, bis die letzten Glutnester gelöscht werden konnten – ein größerer Schaden konnte noch verhindert werden.

 

Anzeigen für Falschparker

Die elf Falschparker erwartet nun eine ordentliche Strafe. Die Polizei fertige unmittelbar nach dem Einsatz Anzeigen für die Fahrer an.

 

Quelle: Focus