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Erster Wintertrend: Folgt auf Mega-Sommer jetzt der Eis-Winter?

Glaubt man dem amerikanischen Langfrist-Wettermodell NOAA, könnte der Winter dieses Jahr richtig eisig werden. Hier sind die ersten vorsichtigen Trends für die anstehende kalte Jahreszeit.

Wie wird der Winter?

Das amerikanische Langfristmodell NOAA hat einen interessanten Umschwung hingelegt, wie RPR1.Wetterexperte Kai Zorn erklärt. Demnach könnte sich ein härterer Winter entwickeln, als ursprünglich berechnet!

„Das amerikanische Wettermodell ist in Sachen Winter richtig eingeknickt. Viele von euch haben sicher schon mal was von dem amerikanischen Langfristmodell NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) gehört. Dieses Langfristmodell zeigt weltweit für mehrere Monate im Voraus voraussichtliche Temperatur- und Niederschlagsabweichungen aufgrund gewisser Großwetterlagen und Zyklen“, so Zorn. Zugegebenermaßen sei die Eintreffwahrscheinlichkeit manches Mal etwas „fragwürdig“ – dennoch sei es als ungefährer Trendgeber durchaus ernst zu nehmen.

 

Berechnete Wintertemperaturen machen Satz nach unten

Schaut man den Drei-Monats-Zeitraum, also den meteorologischen Winter an, wird deutlich, dass die neuen Berechnungen auf einen deutlich kälteren Winter hindeuten.

NOAA RPR1.jpg

Grafik: NOAA/Kai Zorn

 

Kai Zorn erklärt die Grafiken folgendermaßen: „Links in der Grafik sehen wir die Berechnungsgrundlage vom 6. bis 15. September, rechts die vom 16. bis 25., also die aktuelle. Die Abweichung des Winters sollte nach der ursprünglichen Berechnung 2 bis 3 Grad betragen – eher 3 als 2…Und nun beträgt die Berechnung nur noch null bis ein, im Süden Deutschlands bis zu 2 Grad. Das ist ein ordentlicher Satz nach unten.“

Nicht nur das: Bei den Niederschlägen (Regen und Schnee) zeigte die alte Berechnung einen Überschuss, jetzt ist der Überschuss weg. Bleibt die seit Februar anhaltende Hochdrucklage bis in den Winter, passiert laut Zorn folgendes Phänomen: „Dann würde das, was wir im Sommer als Wärme hatten, im Winter Kälte sein…“

 

Das RPR1.-Kurzwetter:

Freitag: Im Süden sonnig, sonst Wolken. 11 bis 21 Grad.

Samstag: Sonne und Wolken. 11 bis 17 Grad.

Sonntag: Meist sonnig. 14 bis 20 Grad.

Montag: Windig mit Schauern. 7 bis 15 Grad.

Dienstag: Erst recht sonnig, später bewölkt und etwas Regen. 7 bis 14 Grad.

Mittwoch: Windig mit vielen Wolken und etwas Sonne. 10 bis 16 Grad.

Donnerstag: Im Norden bewölkt, im Süden sonnig. 14 bis 21 Grad.

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