Ermittlungen wegen möglichen Tankbetrugs im Ahrtal aufgenommen

An Nottankstellen für Einsatzkräfte im Ahrtal sind möglicherweise Hunderttausende Liter Diesel kostenlos an Unberechtigte abgegeben worden. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen.

Unter Vorwand Diesel abgeholt

Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt gegen drei Verdächtige wegen mutmaßlichen Betrugs an Nottankstellen für Einsatzkräfte im flutgeschädigten Ahrtal.

Laut Oberstaatsanwalt Dietmar Moll soll ein Beschuldigter von Mitte August an wiederholt unberechtigt kostenlosen Kraftstoff mit mehreren 1000-Liter-Tanks an einer Nottankstelle geholt haben, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Bei einer Razzia sei eine größere Menge Diesel gefunden worden. Der Beschuldigte schweige vorerst.

Zwei weitere Verdächtige sollen sich laut Moll am 6. August an einer Behelfstankstelle der Bundeswehr ebenfalls zu Unrecht mehrere 1000-Liter-Tanks mit später sichergestelltem Diesel füllen haben lassen. Die beiden Männer bestritten den Vorwurf des Betrugs. 

Alle drei Verdächtige wohnen nicht im Kreis Ahrweiler. Zum Gesamtschaden könnten noch keine Angaben gemacht werden.

 

Quelle: dpa

 

 

 

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