Helfende Hände im Ahrtal: Dachdeckerbetriebe setzen Zeichen

Die Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen beschäftigt die Helfer*innen vor Ort noch lange. Während bislang besonders die Aufräumarbeiten im Fokus standen, wollen nun Dachdecker*innen mit dem Wiederaufbau beginnen.

Falschmeldungen im Ahrtal

Während die freiwilligen Helfer*innen und Einsatzkräfte in den Katastrophengebieten alle Hände voll zu tun haben, werden immer wieder Falschmeldungen gestreut, die behaupten, dass Einsatzkräfte aus den Regionen abgezogen werden würden. Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler bezieht auf Facebook deutlich Stellung: „Entgegen etwaiger Falschinformationen, die von Einzelpersonen derzeit auf den Straßen verbreitet werden, stellt die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler klar: Die Stadt zieht keine Hilfskräfte ab! 

 

 

Dachdeckerbetriebe wollen Neuaufbau voranbringen

Die Personen, die vor Ort arbeiten, um die Hochwassergebiete wieder bewohnbar zu gestalten, werden bislang häufig mit Aufräumarbeiten in Verbindung gebracht. Deshalb hat Bernd Krinninger, Inhaber von Hembach Bedachungen in Lahnstein eine Initiative ins Leben gerufen: „Wir wollen ein Zeichen setzen, dass nicht nur Unrat aus dem Ahrtal gebracht wird, sondern auch wieder aufgebaut wird".

Weit über 80 Dachdeckerbetriebe aus ganz Deutschland wollen den Flutopfern helfen. Am Mittwochmorgen, um 08 uhr wollen sich Dachdecker*innen im Ahrtal treffen, um mit anzupacken. Mit eigenen und gespendeten Materialien werden Dächer und Entwässerungsanlagen repariert. Ohne diese Maßnahmen könnten die Häuser bei jedem Regenfall wieder volllaufen. Kinninger berichtet, dass die Hilfsaktion lediglich mit einer kleinen Anfrage in den sozialen Medien begonnen hatte, aber die Hilfsbereitschaft der Betriebe die Aktion bis auf Bundesebene hat wachsen lassen.

Quelle: dpa


RPR Hilft e.V.: Spendenkonto für die Hochwasseropfer eingerichtet

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RPR Hilft e.V.
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Verwendungszweck „Flutkatastrophe“

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