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Erneute Streiks bei privaten Busunternehmen in RLP

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft auch für den heutigen Montag, den 27.01.2020 wieder die Beschäftigten vieler privater Busunternehmen im Land zum Streik auf.

Welche Busse fahren nicht?

Betroffen davon ist die Landeshautstadt Mainz, sowie die Städte und Regionen in Ingelheim, Bad Kreuznach, Kaiserslautern, Zweibrücken, Kusel, Worms, die Region Bernkastel-Kues Bad Neuenahr und Bad Breisig.

Bestreikt werden alle Standorte des Unternehmens der DB Regio Bus Rhein-Mosel GmbH, sowie sämtliche Niederlassungen und Standorte des Unternehmens DB Regio Bus Mitte GmbH, die in den Geltungsbereich des Tarifvertrages für das private Omnibusgewerbe Rheinland-Pfalz (VAV) fallen. 

 

Auch Schülerverkehr betroffen

Die Arbeitskampfmaßnahmen beginnen mit Schichtbeginn am 27.01.2020 um 04.00 Uhr und enden vorerst mit Ablauf des Tages um 24:00 Uhr. Der als Partizipationsstreik erklärte Streik bei den Unternehmen Moselbahn und Stadtbus Bad Kreuznach beginnt und endet zur selben Zeit.

Große Teile des Landes und der Städte dürften von den Streikmaßnahmen betroffen sein. Ebenso betroffen ist der gesamte Überlandverkehr in den angegebenen Regionen und Gemeinden. Auch der Schülerverkehr wird in großen Teilen des Landes nicht stattfinden. 

 

Warum wird gestreikt?

Hintergrund des Indexes ist, dass von Landesmitteln ein attraktiver ÖPNV finanziell bezuschusst wird. „Wir fordern auf politischer Ebene bereits seit Jahren, dass im Ausschreibungswettbewerb die Aufgabenträger durch Landesmittel bezuschusst werden um diese Zuschüsse bei Tarifsteigerungen an die betroffenen Unternehmen weiterzureichen“, sagt Jürgen Jung, einer der ver.di-Verhandlungsführer.

„Es kann nicht sein, dass Busfahrerinnen und Busfahrer eine so hohe Verantwortung im öffentlichen Nahverkehr tragen und bislang so unwürdig entlohnt werden, wir brauchen jetzt ordentliche und faire Löhne für die Kolleginnen und Kollegen“, ergänzt Marko Bärschneider Gewerkschaftssekretär für den Fachbereich Verkehr.

 

Quelle: ver.di