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Bund und Länder: Aufhebung der Corona-Maßnahmen in Stufen

Bereits einige Tage wurde über den 20. März als möglichen Stichtag für neue Corona-Regelungen spekuliert. Von einem Freedom Day war sogar die Rede. Nicht ganz zu Unrecht, wie Kanzler Olaf Scholz (SPD) zusammen mit NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und der regierenden Bürgermeisterin von Berlin Franziska Giffey (SPD) am Mittwochnachmittag bekannt gab.

Momentane Situation lässt Lockerungen zu

Ab dem 20. März soll ein Großteil der Corona-Maßnahmen fallen gelassen werden. Ganz aus unserem Alltag verschwindet die Pandemie aber natürlich trotzdem nicht. Das Tragen von Masken und Abstandhalten soll uns beispielsweise auch über diesen Tag hinaus erhalten bleiben. "Wir haben es uns nach zwei Jahren verdient, dass es besser wird", so Kanzler Scholz. Bis dahin wird es jedoch verschiedene Abstufungen geben, die den Alltag erleichtern sollen.

 

Private Zusammenkünfte und Einzelhandel

Die erste der drei Stufen sieht vor, dass Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene wegfallen. Für Treffen im privaten Raum gibt es dann für diese Personengruppe keine Obergrenze mehr. Die Regelungen für ungeimpfte Personen bleiben aber erhalten. Keine Zugangsbeschränkungen sollen uns bald im Einzelhandel erwarten – dort soll allerdings bundesweiter eine FFP2-Maskenpflicht durchgesetzt werden.

 

Gastronomie, Hotels und Großveranstaltungen

Der 04. März, der als die zweite Stufe gilt, wird besonders für die Gastronomie- und Hotelbranche ein wichtiger Tag. Ab dann gilt dort wieder die 3G-Regel. Wer also in einem Restaurant sein Abend genießen möchte, muss nicht mehr unbedingt geimpft oder genesen sein. Ein Test ist allerdings nötig. Im Zuge dessen sollen auch Genesene und Geimpfte wieder in Clubs und Diskotheken gelassen werden. Dort gilt 2G plus. Außerdem sollen Fußballspiele und andere Großveranstaltungen wieder vor mehr Zuschauern stattfinden können.

 

Tiefergehende Schutzmaßnahmen fallen

Der, von einigen Medien zum Freedoy Day auserkorene, 20. März nimmt den größten Einfluss auf unseren Alltag. An diesem Datum sollen alle „tiefergehenden Schutzmaßnahmen“ ausgesetzt werden. Beispielsweise die Homeoffice-Pflicht. Eigenverantwortliche Öffnungsschritte in ausgewählten Bereichen sind ab dann auch angedacht. In einer Pressekonferenz bestätigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer, dass dies auch für Rheinland-Pfalz gilt. 

 

Quelle: dpa

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