Blitzermarathon 2026 in RLP: Das sind die Termine
Achtung, Blitzer! Rheinland-Pfalz beteiligt sich auch 2026 an der "Speedweek". Hier musst du verstärkt mit Radarkontrollen rechnen!
Achtung, Blitzer! Rheinland-Pfalz beteiligt sich auch 2026 an der "Speedweek". Hier musst du verstärkt mit Radarkontrollen rechnen!
Autofahrer in Rheinland-Pfalz sollten im April und August besonders auf ihr Tempo achten. Während den "Speedweeks", den Aktionswochen für mehr Verkehrssicherheit, führt die Polizei deutlich öfter Geschwindigkeitskonrollen durch. Besonders dort, wo das Risiko hoch ist, zum Beispiel an Schulen, in Baustellen, vor Kindergärten, Altenheimen oder Krankenhäusern sowie auf bekannten Unfallstrecken. Betroffen sind außerdem Autobahnen und Bundesstraßen sowie Innerortsstraßen.
Zu schnelles Fahren ist eine häufige Unfallursache, so der ADAC. Trotzdem erwischt die Polizei immer wieder Fahrer, die zu schnell unterwegs sind. Während der Speedweeks werden verstärkt Radarkontrollen durchgeführt, um auf die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit hinzuweisen und Verkehrsteilnehmer zur Einhaltung der Tempolimits zu ermahnen.
Gerade im April sollten sich Autofahrer auf vermehrte Radarkontrollen einstellen, vor allem am Blitzermarathon. Die erste Aktionswoche findet direkt im Anschluss an die Osterferien in Rheinland-Pfalz statt.
In der zweiten Aktionswoche im August wird es im Gegensatz zur Frühjahrs-Aktion keinen speziellen Blitzer-Tag geben. Die Kontrollen verteilen sich über die gesamte Woche in gleichförmiger Intensität. In dieser Woche sind in den meisten Bundesländern Sommerferien, also eine Zeit, in der viele Menschen mit dem Auto unterwegs sind.
Während der Frühjahrs-Aktion ist die Beteiligung deutlich stärker als im Sommer. Einige Bundesländer konzentrieren sich dennoch nur auf den Blitzer-Tag am Mittwoch, 15. April 2026, andere nehmen gar nicht teil aufgrund von Kapazitätsengpässen oder Zweifel an der Sinnhaftigkeit, so der ADAC.
Diese Bundesländer sind dabei:
Seit Jahren wird der Blitzermarathon kontrovers diskutiert. Viele sind der Meinung, dass diese Aktion sinnlos sei, da die meisten Bundesländer die Standorte der Radarfallen bekannt geben und sich Autofahrer somit vorbereiten können. Raser würden demnach nicht erwischt werden und der Aufwand für den Blitzermarathon stehe nicht immer im Verhältnis zu den langfristigen Ergebnissen.
Der ADAC verteidigt jedoch die intensiven Tempokontrollen während der "Speedweeks", da sie für mehr Verkehrssicherheit sensibilisieren und Autofahrern die Gefahren von zu schnellem Fahren bewusst machen können. Die Berichterstattung trage dazu bei, dass Autofahrer ihr Fahrverhalten reflektieren. Ulrich Chiellino, Verkehrspsychologe beim ADAC betont:
„Die Geschwindigkeit ist an die Umgebung anzupassen. So gesehen ist ein Tempolimit auch als Limit und nicht als Empfehlung zu verstehen. Jeder Verkehrsteilnehmende sollte sein Verhalten immer wieder hinterfragen und falls nötig verändern. Wir alle sind aufgefordert, mehr Achtung zu zeigen.“
Quelle: ADAC
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