Betrunkener Rhein-Schwimmer nicht erfreut über Rettung

Ein betrunkener Schwimmer ist am Samstagvormittag bei Koblenz erst durchs Wasser, dann über Stock und Stein vor der Polizei geflohen, als diese ihn eigentlich aus dem Rhein fischen wollte.

Schwimmer flieht vor Polizei

Wie die Polizei mitteilte, hatte der 27 Jahre alte Mann am Samstag einen Schwimmausflug in den Rhein gewagt und dabei auch den Kurs von Güterschiffen gekreuzt. Von den Beamten von einem Streifenboot aus angesprochen, habe der Schwimmer die Polizisten beleidigt, ihnen den Mittelfinger gezeigt und sei zur Insel Niederwerth geschwommen, hieß es laut Deutsche Presse-agentur. Dort floh er demnach noch zu Fuß durchs Gebüsch und über Felder, ehe ihn die Polizei stellen konnte. 

Ein Atemalkoholtest ergab den Angaben zufolge einen Wert von 1,69 Promille. Der 27-Jährige gab bei der Polizei demnach als Grund für seinen unerlaubten Schwimmausflug an, ihm sei zu warm gewesen und er schwimme gern. Ihn erwarten nun Anzeigen unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr und Beleidigung.

Trotz allem hatte der Mann großes Glück, da ein Schwimmen im Rhein, insbesondere im alkoholisierten Zustand, in vielen Fällen tödlich endet. Auch aus diesem Grund ist das Schwimmen in Bundeswasserstraßen mit wenigen Ausnahmen verboten, teilte die Polizei mit. 

 

Quelle: dpa