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Bergung des verunglückten Heißluftballons in vollem Gange

Nach dem tödlichen Absturz eines Heißluftballons gegenüber dem Loreley-Felsen am Rhein haben die Vorbereitungen für die Bergung des Fluggeräts begonnen.

B9 weiterhin gesperrt

„Bis jetzt läuft die Bergungsaktion gut“, erklärte ein Sprecher Polizei Koblenz am Donnerstagmittag gegenüber RPR1. Eine Bergungsfirma habe zunächst am Vormittag den Ballon geborgen. Am Mittag werden die Höhenretter dann den beschädigten Fahrkorb für eine Bergung vorzubereiten.

Dazu müssen auch die unter der Unglücksstelle verlaufende Bundesstraße 9 und die Bahnstrecke Mainz-Koblenz zeitweise gesperrt werden. Die Helfer rechnen damit, dass sich die Aktion über mehrere Stunden hinziehen könnte.

 

Pilot starb bei Unglück

Bei dem Absturz am Sonntag waren der Pilot getötet und die sechs Passagiere verletzt worden - zwei von ihnen schwer. Infolge einer Windböe war der Korb bei der Landung mehrfach auf einem Acker aufgeschlagen. Der Heißluftballon wurde über einen Abhang geweht und verfing sich dann an einem steilen Berg in den Bäumen. Die Passagiere waren in Kliniken gebracht worden, für den Piloten kam jede Hilfe zu spät.

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Unglücksstelle bei Urbar. Bild: picture alliance/Thomas Frey/dpa

 

Quelle: dpa / RPR1.