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BASF: Verknappung von Erdgaslieferungen hätte schwere Konsequenzen

Der Chemieriese BASF mit Stammsitz im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen befürchtet einschneidende Konsequenzen, wenn die Gasversorgung infolge des Ukraine-Kriegs gedrosselt werden müsste.

Erdgas für die Chemieproduktion unverzichtbar

Kremlsprecher Peskow hat mit dem Stopp der Gaslieferungen gedroht, falls diese nicht wie von Moskau gefordert künftig in Rubel bezahlt werden. Dabei sei die kontinuierliche Belieferung mit Erdgas für die Chemieproduktion unverzichtbar, wie eine BASF-Sprecherin berichtet.

 

Folgen für den Betrieb

Bei einer Verknappung würde zum einen nicht mehr genügend Energie für die Produktionsprozesse zur Verfügung stehen, zum anderen würde Erdgas als wichtiger Ausgangsstoff für die Herstellung von Produkten fehlen. Für das Stammwerk in Ludwigshafen würde das bedeuten, sollte die Erdgasversorgung auf unter die Hälfte des heutigen Bedarfs verringert werden, müsste der Betrieb vollständig eingestellt werden, so die BASF-Sprecherin.

 

Quelle: RPR1.Nachrichten-Redaktion

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