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Ausflugsschiff und Tankschiff auf dem Rhein festgefahren

In der Nacht vom Montag, den 25.10., fuhr sich ein Fahrgastkabinenschiff mit etwa 90 Passagieren auf dem Rhein fest. Mittlerweile ist nicht nur der erste Freischleppversuch gescheitert, sondern ein Tankschiff hat sich ebenfalls in die unglückliche Lage manövriert und sitzt fest.

Niedriger Wasserstand und dichter Nebel

Die missliche Lage, in die sich die beiden Schiffe begeben haben, kann auf zwei eindeutige Aspekte zurückgeführt werden: Wie die Wasserschutzpolizei der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, habe zum Unfallzeitpunkt niedriger Wasserstand und dichter Nebel geherrscht, wodurch der Schiffsführer die Lage „nautisch“ falsch eingeschätzt habe.

Zuletzt hat sich erst am 17. Oktober ein Tankmotorschiff im Kreis Germersheim festgefahren. Der niedrige Wasserstand sorgte auch dafür, dass erste Abschleppversuche scheiterten. Die Schifffahrt im Bereich der beiden Unfälle ist mittlerweile eingestellt und untersagt worden.

 

Nächste Befreiungsversuche am heutigen Dienstag

Wie ein Polizeisprecher der DPA mitteilte, soll heute im Laufe des Tages versucht werden, das Tankschiff und das Fahrgastkabinenschiff aus der misslichen Lage zu befreien. „Ob das klappt, ist aber noch ungewiss“, machte er im Zuge dessen aber deutlich. Als Erstes sollen die etwa 90 Passagiere des Ausflugsschiffs von Bord geholt werden, bevor das circa 100 Meter entfernte Tankschiff freigeschleppt werden soll.

+++ Update +++

Wie die zuständige Wasserschutzpolizei am Dienstagabend mitteilte, konnten beide festgesetzten Schiffe nun freigeschleppt werden. Die Sperrung des Wasserverkehrs bleibt aufgrund anstehender Baggerarbeiten aber weithin bestehen.
 

Quelle: dpa