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Schlechte Stimmung, positive Musik: Hörverhalten in Zeiten der Pandemie

Musik kann so einiges mit unserer Stimmung anfangen – gerade noch am Boden zerstört, kann der richtige Song die Laune sofort wieder ansteigen lassen – das ist schon lange kein Geheimnis mehr! Der Spiegel führte jetzt eine Datenanalyse durch und wertete die Top-100-Single Charts von 2015 bis 2021 aus – mit ganz besonderer und musikalischer Blick auf die Pandemie!

Positiver Jahresabschluss

Es wurde erkannt, dass die Songs im letzten Drittel von 2021 am positivsten waren, Aufschluss darüber bietet die sogenannte “Mood-Management-Theorie”: Negative Erfahrungen verarbeiten die meisten Menschen, indem sie die Situation mit positiven Erfahrungen ausgleichen. Durch die Pandemie sind wir durch viele Downs gegangen und versuchten diese mit positiver Musik auszugleichen, das erklärt die Veränderung in den Charts.

Dennoch ist die Energie der Musik im letzten Jahr vergleichsweise gesunken, das ist darauf zurückzuführen, dass die Menschen auf eher ruhige und entspannte Musik in der Pandemie zurückgegriffen haben. Also mehr Entspannung und Kopf abschalten.

 

Zwei Lager an der Musikanlage

Wissenschaftler denken, dass sich zwei Gruppen gebildet haben: eine, die durch fröhliche, ruhige Musik entspannte und die zweite Gruppe, die sich in traurige Musik flüchtete, die zu ihrer Stimmung passt. So hat jeder seine eigene Methode, um mit der angespannten Situation umzugehen. Und auch die Tanzbarkeit der gehören Songs wurde gemessen: Besonders sticht da der Sommer 2020 ins Auge. Offenbar hatten die Menschen einiges nachzuholen!

Im Allgemeinen stieg das Interesse sich in fröhliche Musik zu verlieren, um Pandemie, Stress und Alltag für einen kurzen Moment zu entfliehen.

 

Quelle: Spiegel

 

 

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