Der WM-Auftakt gegen Curaçao ist für Julian Nagelsmann angesichts der klaren Rollenverteilung wie ein DFB-Pokalspiel.
Tom Weller/dpa
Der WM-Auftakt gegen Curaçao ist für Julian Nagelsmann angesichts der klaren Rollenverteilung wie ein DFB-Pokalspiel.
Fußball-Nationalmannschaft

Nagelsmann bestätigt Neuer-Comeback gegen Curaçao

Grünes Licht für das große DFB-Comeback von Manuel Neuer: Der 40-Jährige wird zum WM-Auftakt im Tor stehen. Auch Turnierneuling Brown startet. Und der Bundestrainer hat totales Vertrauen in Musiala.

Julian Nagelsmann hat 17 Stunden vor dem Anpfiff das Länderspiel-Comeback von Deutschlands Rekordtorhüter Manuel Neuer im ersten WM-Spiel gegen Curaçao bestätigt. Die Partie am heutigen Abend (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Houston gegen die erstmals für eine WM-Endrunde qualifizierten Fußballer aus der Karibik verglich der Bundestrainer sportlich mit «einem DFB-Pokalspiel» und der Situation «David gegen Goliath». 

Der viermalige Weltmeister Deutschland ist im heißen Texas im überdachten und klimatisierten NRG Stadium haushoher Favorit gegen das weitgehend niederländisch geprägte No-Name-Team von Curaçao. Nagelsmanns erklärtes Ziel in seinem ersten WM-Spiel als Trainer sind «die ersten drei Punkte». Die weiteren Gruppengegner sind die Elfenbeinküste und Ecuador.

Alle Spieler fit - «und Manu wird beginnen»

Bei der Pressekonferenz am Samstagabend Ortszeit in Houston äußerte sich der Bundestrainer auch zu mehreren Personalien. Alle 26 Kader-Akteure seien gesund und einsatzfähig - «und Manu wird beginnen», sagte Nagelsmann. 

Der 40 Jahre alte Neuer hat seine Wadenbeschwerden überwunden und wird damit zwei Jahre nach seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft mit dem 125. Länderspiel in sein insgesamt fünftes WM-Turnier starten.

Nagelsmann verriet zudem, dass der Frankfurter Turnierneuling Nathaniel Brown zwei Tage vor seinem 23. Geburtstag als linker Außenverteidiger in der Startelf stehen werde: «Er wird spielen und in dem schönen Stadion beginnen.»

«Wir brauchen Jamal»

Das gilt auch für Jamal Musiala, obwohl der Bayern-Star nach seiner schweren Beinverletzung «noch ein paar Schritte zu gehen habe» bis zu seiner besten Verfassung. «Aber die kann er nur gehen, wenn wir ihn spielen lassen. Wir vertrauen ihm total», sagte der Bundestrainer. Er stimme bei Offensiv-Ass Musiala Rekordnationalspieler Lothar Matthäus zu, der gesagt habe, «wir brauchen Jamal, um eine richtig gute WM zu spielen».

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