Havertz spürt riesige WM-Vorfreude: «Kann es kaum erwarten»
Nach Frust und Enttäuschung im Champions-League-Finale blickt Kai Havertz nach vorn. Auf was sich der DFB-Profi besonders freut und warum YouTube-Videos jetzt helfen.
Nach Frust und Enttäuschung im Champions-League-Finale blickt Kai Havertz nach vorn. Auf was sich der DFB-Profi besonders freut und warum YouTube-Videos jetzt helfen.
Die riesige Enttäuschung über den verpassten Champions-League-Titel mit dem FC Arsenal war Kai Havertz anzusehen. Und trotzdem klarte die Miene des deutschen Fußball-Nationalspielers beim Gedanken an die WM mit seinen DFB-Kollegen ein wenig auf.
«Riesenvorfreude natürlich. Ich habe mir schon die ein oder anderen Videos angeguckt auf YouTube von den Jungs und kann es kaum erwarten, zu den Jungs zu stoßen», sagte der Stürmer nach dem bitteren 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paris Saint-Germain bei Sky.
Der erste Deutsche mit zwei Toren in zwei Finalspielen
Das letzte Länderspiel vor dem US-Trip gegen Finnland heute Abend in Mainz (20.45 Uhr/ZDF) wird Havertz noch verpassen. Der 26-Jährige fliegt am Dienstag direkt in die USA und trifft in Chicago auf seine DFB-Kollegen. «Jetzt nochmal ein, zwei Tage Pause», erklärte Havertz, der die Engländer durch seinen Führungstreffer lange vom historischen Premierensieg in der Königsklasse hatte träumen lassen.
«Natürlich ein top Gefühl, aber trotzdem bringt es mir jetzt nicht sehr viel», sagte er über seinen geschichtsträchtigen Treffer in der sechsten Minute. Als erster deutscher Fußballer hat Havertz nun in zwei verschiedenen Champions-League-Finals ein Tor erzielt. Vor fünf Jahren hatte er den FC Chelsea zum Titel geschossen.
Havertz: «Nächstes Jahr versuchen wir es erneut»
Dass er im Elfmeterschießen nicht mehr eingreifen konnte, machte Havertz sichtbar zu schaffen. «Mir fällt es immer schwer, zuzuschauen anstatt selber dazustehen. Trotzdem Respekt an jeden Einzelnen, der sich da den Ball nimmt. Wir akzeptieren das und feiern morgen trotzdem eine überragende Saison von uns», stellte der Angreifer klar.
Arsenal hatte vergangene Woche erstmals nach 22 Jahren den Titel in der Premier League geholt. Ein Erfolg im Champions-League-Endspiel sollte die Super-Saison krönen. «Nächstes Jahr versuchen wir es erneut», kündigte Havertz an.
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