Der Winter im Saarland war mild und regnerisch (Symbolbild).
Jan Woitas/dpa
Der Winter im Saarland war mild und regnerisch (Symbolbild).
Wetter

Winterbilanz im Saarland: Rekordregen und kaum Sonne

Das Saarland verzeichnete in diesem Winter ungewöhnlich milde Temperaturen und Spitzenwerte beim Niederschlag, während bundesweit der Dezember als zweitsonnigster seit 1951 gilt.

Der Winter im Saarland war mild und regenreich. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte, gehörte das Saarland mit einer Durchschnittstemperatur von 3,8 Grad neben Nordrhein-Westfalen in diesem Winter zu den mildesten Regionen. Saarbrücken-Ensheim meldete am 4. Januar mit -9,4 Grad den tiefsten Wert der Saison.

Das Saarland verzeichnete auch die höchsten Niederschlagsmengen im Ländervergleich. Mit rund 250 Litern pro Quadratmeter war es das nasseste Bundesland. Zudem zählte es mit 140 Sonnenstunden zu den trübsten Regionen. Der Durchschnittswert des offiziellen Vergleichszeitraums von 1961 bis 1990 liegt bei 155 Stunden Sonnenschein.

Im Februar erreichte das Saarland ebenfalls Spitzenwerte. Mit einer Mitteltemperatur von ungewöhnlich milden 5,6 Grad lag es um 4,0 Grad über dem Klimamittel von 1,6 Grad. Am Freitag könnten die Temperaturen bis zu 18 Grad erreichen.

Bundesweit lagen die Winter-Temperaturen im Mittel 1,6 Grad über dem Vergleichswert von 0,2 Grad. Der Dezember war ungewöhnlich trocken und laut DWD der zweitsonnigste Dezember seit 1951.

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