Weniger offene Fälle bei den Staatsanwaltschaften
Mehr als 124.000 neue Fälle kamen im ersten Halbjahr auf die Staatsanwaltschaften in Rheinland-Pfalz zu. Als einziges Bundesland schrumpfte jedoch der Aktenberg.
Mehr als 124.000 neue Fälle kamen im ersten Halbjahr auf die Staatsanwaltschaften in Rheinland-Pfalz zu. Als einziges Bundesland schrumpfte jedoch der Aktenberg.
Bei den Staatsanwaltschaften in Rheinland-Pfalz gibt es weiter hohe Aktenberge. Ende des ersten Halbjahres wurden nach Zahlen des Deutschen Richterbunds 32.165 offene Verfahren gezählt. Das waren allerdings weniger ein Jahr zuvor (33.077). Rheinland-Pfalz ist den Angaben zufolge das einzige Bundesland, bei dem die Zahl zurückging.
124.000 neue Fälle landeten laut Richterbund im ersten Halbjahr 2026 landesweit bei den Staatsanwaltschaften - dies waren jedoch mehr als im Vorjahreszeitraum, als es 120.434 waren.
Die Zahlen gehen auf eine Umfrage bei den Justizverwaltungen der Länder zurück, die die vom Richterbund herausgegebene «Deutsche Richterzeitung» durchgeführt hat. Berücksichtigt wurden dabei nur die Verfahren gegen namentlich bekannte Beschuldigte, wie es hieß.
© dpa-infocom, dpa:260916-930-691664/1
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten