Wenig Staatsangehörige der deutschen WM-Gegner im Land
In Rheinland-Pfalz leben nur wenige Menschen mit ivorischer oder ecuadorianischer Staatsangehörigkeit. Wo gibt es kleine Hotspots?
In Rheinland-Pfalz leben nur wenige Menschen mit ivorischer oder ecuadorianischer Staatsangehörigkeit. Wo gibt es kleine Hotspots?
Bei den nächsten WM-Spielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft dürften die Fangruppen der kommenden Gegner in Rheinland-Pfalz überschaubar bleiben. Deutschland trifft nach dem bereits absolvierten Auftaktspiel gegen Curaçao als Nächstes am heutigen Abend (22.00 Uhr) auf die Elfenbeinküste und anschließend am Donnerstag (22.00 Uhr) auf Ecuador. Nach Angaben des Statistischen Landesamts in Bad Ems lebten Ende 2025 im Bundesland 145 Menschen mit ivorischer und 425 Menschen mit ecuadorianischer Staatsangehörigkeit.
Die größte potenzielle Fangruppe der beiden kommenden Gegner stammt damit statistisch betrachtet aus Ecuador. Besonders viele ecuadorianische Staatsangehörige lebten Ende 2025 in den Städten Koblenz (105) und Mainz (100). Kleinere Schwerpunkte waren Kaiserslautern (25) sowie der Landkreis Mayen-Koblenz (20). In vielen anderen Kreisen und Städten wurden nur einstellige oder niedrige zweistellige Werte registriert.
Wenig Menschen mit ivorischem Pass
Auch die Gemeinschaft von Menschen mit ivorischer Staatsangehörigkeit ist in Rheinland-Pfalz vergleichsweise klein. Die höchsten Werte wurden in Ludwigshafen (15) sowie in Mainz und Kaiserslautern (jeweils 10) verzeichnet. In den meisten übrigen Regionen lebten lediglich fünf ivorische Staatsangehörige; teilweise wurden die Zahlen aus Datenschutzgründen gar nicht ausgewiesen.
Menschen mit Staatsangehörigkeit Curaçaos werden in der Statistik nicht gesondert erfasst. Da die Karibikinsel zum Königreich der Niederlande gehört, gibt die Zahl der niederländischen Staatsangehörigen einen groben Hinweis auf eine mögliche Fanbasis: Ende 2025 lebten in Rheinland-Pfalz 6.570 Menschen mit niederländischer Staatsangehörigkeit. Besonders hohe Zahlen wurden im Eifelkreis Bitburg-Prüm (695), im Landkreis Vulkaneifel (645), in Bernkastel-Wittlich (450) sowie in Trier-Saarburg und Cochem-Zell (jeweils 410) registriert. Auch in Mainz-Bingen (260), Neuwied (270) und Mayen-Koblenz (265) waren vergleichsweise viele Niederländer gemeldet.
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