Bei der Telekom soll es Arbeitsniederlegungen geben. (Archivbild)
Hannes P Albert/dpa
Bei der Telekom soll es Arbeitsniederlegungen geben. (Archivbild)
Tarifverhandlungen

Verdi ruft erneut zu Warnstreik bei der Telekom auf

Wegen Warnstreiks bei der Telekom kann es zu Verzögerungen im Kundenservice und bei Terminen kommen. Verdi will so den Druck in den Tarifverhandlungen erhöhen.

Die Gewerkschaft Verdi hat im laufenden Tarifkonflikt Telekom-Beschäftigte in Rheinland-Pfalz und im Saarland für diesen Dienstag zu Warnstreiks aufgerufen. Betroffen sind die Standorte der Telekom in Mainz, Koblenz, Bad Kreuznach, Kaiserslautern, Neustadt an der Weinstraße, Ludwigshafen sowie Trier und Saarbrücken, wie die Gewerkschaft mitteilte. 

Darüber hinaus rufe Verdi auch weitere Beschäftigte zu Solidaritätsstreiks auf. Insgesamt werde mit rund 700 Streikenden gerechnet. Damit möchte die Gewerkschaft während der dritten Verhandlungsrunde nach eigenen Angaben den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die zweite Tarifverhandlungsrunde Ende April wurde ohne ein Angebot der Arbeitgeber beendet, wie die Gewerkschaft mitgeteilt hatte. 

Aufgrund der Arbeitsniederlegung könne es zu schlechterer Erreichbarkeit, Verzögerungen im technischen Kundenservice und im Glasfaserausbau und zu Terminabsagen bei Kundenterminen kommen, hieß es weiter. Die Notleitungen seien sichergestellt.

Verdi fordert den Angaben zufolge 6,6 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Zudem solle es einen Verdi-Mitgliederbonus von 660 Euro im Jahr geben. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 120 Euro steigen, zudem soll es hier einen Bonus in Höhe von 240 Euro im Jahr geben.

© dpa-infocom, dpa:260511-930-66978/1
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