Der Tatverdächtige sitzt nicht mehr in U-Haft. (Archivbild)
BeckerBredel/dpa
Der Tatverdächtige sitzt nicht mehr in U-Haft. (Archivbild)
Tödliche Explosion Völklingen

Verdächtiger nach Explosion nicht mehr in U-Haft

Wie kam das Sprengstoff-Paket an das Opfer der Explosion in Völklingen im April? Das konnte die Staatsanwaltschaft noch nicht eindeutig klären. Und das hat Folgen.

Gut vier Monate nach der Explosion in einer Unterführung in Völklingen mit einem Toten und vier Verletzten ist der Tatverdächtige wieder auf freiem Fuß. «Der Haftbefehl gegen den Beschuldigten wurde zwischenzeitlich auf Antrag der Staatsanwaltschaft aufgehoben und der Beschuldigte aus der Untersuchungshaft entlassen», teilte die Staatsanwaltschaft Saarbrücken auf Anfrage mit. Der SR hatte zuerst berichtet.

Beschuldigte weiter unter Verdacht

Der 45-Jährige werde aber nach «sehr umfangreichen Ermittlungen» weiterhin verdächtigt. Die - sich mit zunehmender Dauer der Ermittlungen erhöhenden - Anforderungen an den dringenden Tatverdacht seien jedoch nicht mehr erfüllt. Dieser sei Voraussetzung für die Untersuchungshaft, so die Staatsanwaltschaft. 

Aber wie kam das Paket an das Opfer?

Es gebe keine belastbaren Erkenntnisse darüber, wie der Beschuldigte dem 32 Jahre alten Opfer den Sprengsatz zukommen ließ. Der Tatverdächtige und das Opfer kannten sich, hatte die Staatsanwaltschaft früher berichtet. 

Der 32-Jährige soll das Paket zunächst an einer uneinsehbaren Stelle nahe der Unterführung deponiert und es dann in der Annahme geöffnet haben, es enthalte Betäubungsmittel. Daraufhin soll es zur Explosion gekommen sein. Die Untersuchungen zum verwendeten Sprengstoff dauerten ebenso wie die anderen Ermittlungen an.

© dpa-infocom, dpa:260825-930-578144/1
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Nico Santos mit WHY DON'T YOU STAY

RPR1. – der beste Musikmix für Rheinland-Pfalz

RPR1. – der beste Musikmix für Rheinland-Pfalz


Es läuft:
Nico Santos mit WHY DON'T YOU STAY