Sieben Regiokliniken ab 2027 geplant
Sie bieten ambulante Versorgung, bis zu 50 Betten und sind vor allem für Alltagsnotfälle gedacht: Regiokliniken. Was Gesundheitsminister Hoch dazu ankündigt.
Sie bieten ambulante Versorgung, bis zu 50 Betten und sind vor allem für Alltagsnotfälle gedacht: Regiokliniken. Was Gesundheitsminister Hoch dazu ankündigt.
Der neue Krankenhausplan für Rheinland-Pfalz sieht sieben sogenannte Regiokliniken für Alltagsnotfälle vor. Als geplante Standorte für den neuen Krankenhaustyp nannte Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) im Gesundheitsausschuss des Landtags Bernkastel-Kues, Bingen, Boppard, Bad Dürkheim, Frankenthal, Hermeskeil und Kirn. Früher hatte er von acht bis zehn solcher Häuser gesprochen. Sie sollen Anfang 2027 an den Start gehen.
Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung
Das Modell der Regioklinik steht für eine sektorenübergreifende, wohnortnahe Versorgung, als Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung mit bis zu 50 Betten. Hoch sprach von einem «Zukunftsmodell». Sie sind ein Baustein in der Neuaufstellung der Krankenhauslandschaft nach der Gesundheitsreform des Bundes.
«Es gibt kein 1:1-Modell», hatte ein Ministeriumssprecher über die Aufstellung der Regiokliniken gesagt. Jede Regioklinik werde auf den regionalen Bedarf angepasst, damit sich Angebote in einer Region nicht doppelten. Eine Regioklinik sei «eine richtige Chance, einen Klinikstandort tatsächlich langfristig zu gewährleisten.»
© dpa-infocom, dpa:260901-930-613442/1
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