Sicherung von Bundesstraße an Loreley nach Felssturz
Die Bundesstraße wird zügig wieder zumindest für eine Spur frei sein. Die gesamten Sicherungsarbeiten am Loreley-Felsen werden noch dauern.
Die Bundesstraße wird zügig wieder zumindest für eine Spur frei sein. Die gesamten Sicherungsarbeiten am Loreley-Felsen werden noch dauern.
Nach dem Absturz von Felsbrocken an der Loreley laufen die Aufräum- und Sicherungsarbeiten auf der Bundesstraße 42 zwischen St. Goarshausen und Kaub. Das Geröll und die großen Felsbrocken seien mittlerweile von der Fahrbahn geräumt worden, sagte Carsten Müller, Leiter der Straßenmeisterei Bad Ems. Auf einer Fläche von rund 60 Metern würden nun etwa vier Meter hohe Sicherheitszäune aufgestellt, damit der Verkehr bald wieder zumindest halbseitig fließen kann.
Etwa 100 Meter lang sei die gesamte gesperrte Strecke. Derzeit gibt es noch eine weitläufige Umleitung. Die Schuhkarton großen Felsbrocken waren am Montagmorgen auf die Bundesstraße gefallen. Fahrzeuge wurden dabei nicht getroffen.
Kletterer seilen sich am Felsen ab
Experten des Landesbetriebs Mobilität (LBM) haben mit Drohnen den Felsen und die Stelle erkundet, an der sich die Brocken lösten. Speziell für solche Einsätze geschulte Kletterer machten sich nun über das Abseilen am Felsen ein konkretes Bild der Lage, berichtete Müller. Danach werde entschieden, ob Teile des Loreley-Felsens eingenetzt oder verplombt werden.
Die Freigabe der Strecke für eine Spur wird nach Angaben von Müller voraussichtlich spätestens am Mittwoch erfolgen. Wie lange die gesamten Sicherungsmaßnahmen des Felsens dauern werden, sei noch offen.
© dpa-infocom, dpa:260901-930-614672/1
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