Schalke-Einspruch erfolgreich: Ndiaye-Sperre aufgehoben
Nach der Gelb-Roten Karte für Moussa Ndiaye legt Schalke 04 Einspruch ein - und hat damit prompt Erfolg. Der Abwehrspieler kann spielen und muss nicht aussetzen.
Nach der Gelb-Roten Karte für Moussa Ndiaye legt Schalke 04 Einspruch ein - und hat damit prompt Erfolg. Der Abwehrspieler kann spielen und muss nicht aussetzen.
Zweitliga-Spitzenreiter FC Schalke 04 kann seinen Abwehrspieler Moussa Ndiaye trotz dessen Platzverweis beim 2:1 am Sonntag bei der SV Elversberg fortan wieder einsetzen. Schalke war mit dem Protest gegen die Gelb-Rote Karte des Senegalesen erfolgreich. Nach Darstellung des Clubs gab Schiedsrichter Michael Bacher demnach im Gespräch mit dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes telefonisch zu, sich geirrt zu haben.
Ndiaye hatte in der 51. Minute wegen eines vermeintlich wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen. Damit wäre der 23-Jährige am kommenden Samstag gegen Preußen Münster gesperrt gewesen.
Nach Ansicht der Fernsehbilder und der Aussage des Schiedsrichters folgte das Schiedsgericht der Argumentation der Schalker, dass Ndiaye selbst von Gegenspieler Lukas Petkov gefoult worden sei. Bei Gelb-Roten Karten ist ein Eingreifen des Videoassistenten aktuell nicht möglich. «Es war sicherlich keine Gelb-Rote Karte», hatte selbst Elversbergs Trainer Vincent Wagner gesagt.
© dpa-infocom, dpa:260413-930-937561/2
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