Saar Pass startet – mehr als 100 Angebote für 69 Euro
Einmal kaufen, ein Jahr lang freien Eintritt haben: Was der neue «Saar Pass» des Saarlandes für die eigene Bevölkerung alles bietet.
Einmal kaufen, ein Jahr lang freien Eintritt haben: Was der neue «Saar Pass» des Saarlandes für die eigene Bevölkerung alles bietet.
Er kostet 69 Euro und bietet jeweils einen einmaligen kostenfreien Zugang zu mehr als 100 Freizeit-, Kultur- und Erlebnisangeboten im Saarland: Von Mittwoch an ist der neue «Saar (S)Pass» online erhältlich. Die Landesregierung und die Tourismuszentrale wollen damit die regionale Identität der Bevölkerung stärken, wie sie in Saarbrücken erläuterten.
Der Saar Pass bietet Zugang zu Einrichtungen vom Weltkulturerbe Völklinger Hütte über die Römische Villa Borg bis zum Naturwildpark Freisen. Auch Erlebnisführungen in saarländischen Städten oder Aktivitäten wie Bogensport, Golf, Erlebnisbäder oder Stand-up-Paddling gehören dazu. Das Angebot ist Teil der Tourismusstrategie Saarland 2035, mit der die heimische Bevölkerung stärker in die touristische Entwicklung einbezogen werden soll. Ermäßigt kostet der Pass 49 Euro, unter anderem für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 15 Jahren.
«Der Saarländer hat das Tourismus-Gen, er weiß es aber nicht. Viele wissen gar nicht, wie viele tolle Angebote es in ihrem Land gibt», sagte Tourismusminister Jürgen Barke (SPD). Der Saar Pass ermögliche den Saarländern, die Vielfalt ihres eigenen Bundeslandes neu zu entdecken und gleichzeitig die touristische Entwicklung aktiv zu unterstützen. Es sei sozusagen ein «Ableger» der Saarland-Card für Übernachtungsgäste von außerhalb, die mindestens zwei Nächte in dem Bundesland verbringen.
«Bedeutender Wirtschaftsfaktor»
Schon jetzt habe sich der Tourismus in den letzten Jahren positiv entwickelt und sei mittlerweile ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. So habe die Branche 32.000 Arbeitsplätze, erwirtschafte jährlich rund 1,5 Milliarden Euro Umsatz und habe 2025 mit 3,35 Millionen Gästeübernachtungen einen Rekord erreicht.
Im ersten Quartal 2026 habe sich die Entwicklung fortgesetzt, mit rund 680.000 Übernachtungen lag das Plus bei knapp 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
© dpa-infocom, dpa:260609-930-196808/1
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